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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
31. August 2016

Kinder werden immer seltener geimpft

Immer weniger Eltern lassen ihre Kinder ausreichend impfen, weil sie die Immunisierung für überflüssig oder zu gefährlich halten. Zu diesem erschreckenden Ergebnis kommt eine aktuelle Erhebung der University of Alabama. "Kinderärzte sollten weiterhin mit Eltern reden, die sich Sorgen um Impfungen machen", unterstreicht Co-Autorin Catherine Hough-Telford. In der Studie wurden 629 Kinderärzte über das Verhalten von Eltern in Bezug auf anstehende Impfungen befragt. Ergebnis: Rund 87% der Ärzte haben innerhalb eines Jahres erlebt, dass Eltern Impfungen ablehnten.

Die gleiche Befragung haben die Forscher bereits 2006 durchgeführt. Damals waren es noch 75% der Ärzte, die mit dem Verweigern der Eltern konfrontiert waren. Die Gründe, weshalb sich immer mehr Erziehungsberechtigte gegen die Impfung ihres Kindes entscheiden, haben sich dennoch stark verändert. So sei es jetzt der Fall, dass sich viele Eltern um das Wohlbefinden ihres Kindes nach einer Spritze sorgen. Andere geben an, dass sie Angst haben, dass eine Impfung das Immunsystem des Kindes womöglich negativ beeinflusst.

Übersehen der Gefahren

Die Studienautoren unterstreichen, dass einige Eltern fatalerweise davon ausgehen, dass es nicht mehr viele Krankheiten gibt, die sich mit einer Impfung vermeiden lassen. Deshalb würde das Argument der Überflüssigkeit sehr oft ausgespielt. Dass Impfungen, die im frühen Kindesalter durchgeführt werden, Leben retten können, ist vielen Menschen nicht mehr bewusst. Es wird schlichtweg vergessen, wie gefährlich manche Krankheiten sind.

Quelle: pte


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