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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
17. Oktober 2014

Kassen: Qualität medizinischer Leistungen transparenter machen

Patienten sollen nach dem Willen der Krankenkassen die Qualität medizinischer Leistungen besser überprüfen können. Es sei gemeinsame Aufgabe aller Akteure im Gesundheitswesen - von den Ärzten und Kliniken über die Krankenkassen bis hin zur Politik - Qualität transparenter zu machen, erklärte die Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Doris Pfeiffer, am Freitag in Berlin. Qualitätsmessung und -transparenz trage zur Verbesserung der medizinischen Versorgung bei.

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Deutschland habe eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Umso unverständlicher sei es, dass sich Patienten nur in wenigen Bereichen über die Qualität der angebotenen Leistungen informieren könnten, kritisierte Pfeiffer. Sie verwies als Beispiel auf das Einsetzen künstlicher Herzklappen. Dies sei mittlerweile ein Standardeingriff. Allerdings würden einen solchen Eingriff auch Krankenhäuser vornehmen, die keine herzchirurgische Fachabteilung hätten.

Die GKV-Chefin verlangte strukturelle Verbesserung in der Versorgung, "damit die Krankenhäuser nicht zulasten der Patientensicherheit von wissenschaftlichen Standards abweichen". Gute Arbeit solle sich künftig für Kliniken lohnen. "Deshalb muss sich das Gesundheitssystem schrittweise dahin bewegen, dass die Qualität einer medizinischen Leistung Einfluss auf die Höhe der Vergütung hat."


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