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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
08. Mai 2013

Kasse muss in bestimmten Fällen Fettabsaugung zahlen

Die Kosten für eine medizinisch notwendige Fettabsaugung im Krankenhaus muss die Krankenkasse übernehmen. Sie kann die Bezahlung nicht mit dem Hinweis ablehnen, der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) empfehle die Behandlung nicht. Das geht aus einer Entscheidung des Hessischen Landessozialgerichts (LSG) hervor, auf die die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht des Deutschen Anwaltvereins hinweist (Az.: L 1 KR 391/12).

Geklagt hatte eine Frau, die an mehreren Körperstellen an schmerzhaften Fettgewebsvermehrungen litt. Anders als ihre Kasse war sie der Ansicht, dass ihre Beschwerden sich nicht durch weiteres Abnehmen lindern lassen. Auch von Lymphdrainage oder dem Tragen von Kompressionsstrümpfen sei keine langfristige Besserung zu erwarten. Nur stationär seien ihre Beschwerden zu behandeln. In erster Instanz hatte die Klägerin verloren.

Das LSG war der Ansicht, dass die Frau angesichts ihrer großen Fettmenge stationär behandelt werden müsse. Konservative Behandlungsmethoden habe sie bereits ausgeschöpft. Da der G-BA von der stationären Fettabsaugung nicht abrate, dürfe die Kasse die Kostenübernahme nicht ablehnen.


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