Freitag, 6. August 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Imfinzi NSCLC
Imfinzi NSCLC
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

Justiz prüft Verdacht auf Abrechnungsbetrug an Uniklinikum Schleswig-Holstein

Wegen des Verdachts auf Abrechnungsbetrug ermittelt die Staatsanwaltschaft Kiel gegen mehrere Ärzte des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein. Aufgrund einer Anzeige der Kassenärztlichen Vereinigung werde ein bestimmter Bereich der Abrechnungspraxis überprüft, sagte Oberstaatsanwältin Birgit Heß am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Anzeige:
Bevacizumab
 

Darüber hatten zunächst die "Kieler Nachrichten" berichtet. Demnach besteht der Verdacht, Ärzte könnten systematisch Leistungen unter eigenem Namen abgerechnet haben, obwohl nachgeordnete Ärzte die ambulanten Behandlungen erledigt hätten.

Das Klinikum übergab der Staatsanwaltschaft Abrechnungsunterlagen von den Standorten Kiel und Lübeck. "Dem UKSH und den zuständigen Ärzten sind derartige fehlerhafte Abrechnungen derzeit nicht bekannt", sagte Pressesprecher Oliver Grieve. "Wir gehen davon aus, dass im Laufe der Ermittlungen die angeblich vorhandenen Verdachtsmomente entkräftet werden." Am UKSH fallen jährlich rund 400 000 Abrechnungen für ambulante Behandlungen an. Das Abrechnungssystem ist sehr komplex.


Anzeige:
Digital Gesamt 2021
Digital Gesamt 2021
Das könnte Sie auch interessieren

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Justiz prüft Verdacht auf Abrechnungsbetrug an Uniklinikum Schleswig-Holstein"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA 2021
  • SCD: Häufigere und längere VOC-bedingte Krankenhausaufenthalte nach Vorgeschichte von VOC-Hospitalisierungen – Ergebnisse einer Beobachtungsstudie
  • Real-World-Daten des ERNEST-Registers untermauern Überlebensvorteil unter Ruxolitinib bei primärer und sekundärer Myelofibrose
  • I-WISh-Studie: Ärzte sehen TPO-RAs als beste Option, um anhaltende Remissionen bei ITP-Patienten zu erzielen
  • Phase-III-Studie REACH2 bei steroidrefraktärer akuter GvHD: Hohes Ansprechen auf Ruxolitinib auch nach Crossover
  • SCD: Neues digitales Schmerztagebuch zur tagesaktuellen Erfassung von VOCs wird in Beobachtungsstudie geprüft
  • Französische Real-World-Studie: Eltrombopag meist frühzeitig nach ITP-Diagnose im Rahmen eines Off-label-Use eingesetzt
  • Fortgeschrittene systemische Mastozytose: Französische Real-World-Studie bestätigt klinische Studiendaten zur Wirksamkeit von Midostaurin
  • CML-Management weitgehend leitliniengerecht, aber verbesserungsfähig – Ergebnisse einer Querschnittsbefragung bei britischen Hämatologen
  • Britische Real-World-Studie: Kardiovaskuläres Risikomanagement bei MPN-Patienten in der Primärversorgung nicht optimal
  • Myelofibrose: Früher Einsatz von Ruxolitinib unabhängig vom Ausmaß der Knochenmarkfibrose