Mittwoch, 28. Juli 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Lenvima
Lenvima
 
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
15. März 2017

Mehr als jeder zehnte junge Mensch leidet an Rückenschmerzen

Rückenschmerzen beginnen oft schon im Jugendalter. Nach Erhebungen der BARMER leiden in der Altersgruppe der 15- bis 25-Jährigen rund 15,9% der Frauen und rund 11,5% der Männer an Rückenschmerzen. „Damit Rückenschmerzen nicht chronisch werden, sollten mögliche Ursachen wie zum Beispiel Bewegungsmangel und Muskelverspannungen frühzeitig beseitigt werden“, sagt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin der BARMER, anlässlich des Tags der Rückengesundheit am 15. März 2017.
Anzeige:
Digital Gesamt 2021
Digital Gesamt 2021
 
Bewegung und seelisches Gleichgewicht stärken den Rücken

„In den meisten Fällen sind nicht Abnutzungserscheinungen und Überlastungen der Grund für Rückenschmerzen, sondern Bewegungsmangel und damit eine verkürzte Muskulatur“, erklärt Marschall. Allein durch regelmäßige sportliche Aktivitäten, wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren, verschwinden bei 90 von 100 Betroffenen akute Rückenschmerzen innerhalb weniger Tage. Wichtig sei aber auch eine psychische Stabilität. Wer seelisch belastet sei, fühle Schmerzen besonders stark. Hilfreich seien Entspannungs- und Körpertechniken, die gleichzeitig Körper und Seele ansprechen wie zum Beispiel Muskelentspannung nach Jacobson und Hatha-Yoga. Halten Rückenschmerzen länger als sechs Wochen an, drohen sie, chronisch zu werden. Nach der neuen nationalen Versorgungsleitlinie zum nicht-spezifischen Kreuzschmerz werden Ärzte neben körperlichen Untersuchungen auch psychische und soziale Einflüsse prüfen.
 
Weit verbreitete Irrtümer zu Rückenschmerzen

„Noch immer halten sich beim Thema Rückengesundheit hartnäckig viele Irrtümer. Dass sich Betroffene bei Rückenschmerzen hinlegen sollen und ein Bandscheibenvorfall sofort operiert werden muss, sind nur zwei Beispiele hierfür“, erklärt Marschall. Sie empfiehlt Bewegung statt Schonen. Außerdem sollten sich Versicherte vor einer OP eine Zweitmeinung einholen. Die BARMER unterstützt ihre Versicherten dabei mit einem bundesweiten Netz von Rückenspezialisten.

Weitere Infos unter: www.barmer.de/s000714

Quelle: BARMER


Anzeige:
Blenrep
Blenrep
Das könnte Sie auch interessieren

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Mehr als jeder zehnte junge Mensch leidet an Rückenschmerzen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA 2021
  • SCD: Häufigere und längere VOC-bedingte Krankenhausaufenthalte nach Vorgeschichte von VOC-Hospitalisierungen – Ergebnisse einer Beobachtungsstudie
  • Real-World-Daten des ERNEST-Registers untermauern Überlebensvorteil unter Ruxolitinib bei primärer und sekundärer Myelofibrose
  • I-WISh-Studie: Ärzte sehen TPO-RAs als beste Option, um anhaltende Remissionen bei ITP-Patienten zu erzielen
  • Phase-III-Studie REACH2 bei steroidrefraktärer akuter GvHD: Hohes Ansprechen auf Ruxolitinib auch nach Crossover
  • SCD: Neues digitales Schmerztagebuch zur tagesaktuellen Erfassung von VOCs wird in Beobachtungsstudie geprüft
  • Französische Real-World-Studie: Eltrombopag meist frühzeitig nach ITP-Diagnose im Rahmen eines Off-label-Use eingesetzt
  • Fortgeschrittene systemische Mastozytose: Französische Real-World-Studie bestätigt klinische Studiendaten zur Wirksamkeit von Midostaurin
  • CML-Management weitgehend leitliniengerecht, aber verbesserungsfähig – Ergebnisse einer Querschnittsbefragung bei britischen Hämatologen
  • Britische Real-World-Studie: Kardiovaskuläres Risikomanagement bei MPN-Patienten in der Primärversorgung nicht optimal
  • Myelofibrose: Früher Einsatz von Ruxolitinib unabhängig vom Ausmaß der Knochenmarkfibrose