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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
11. März 2020

Pompeo: Iran soll US-Bürger wegen Corona-Gefahr sofort freilassen

US-Außenminister Mike Pompeo hat angesichts des Coronavirus-Ausbruchs im Iran die sofortige Freilassung inhaftierter US-Bürger gefordert. Die Islamische Republik sei aufgerufen, aus humanitären Gründen alle zu Unrecht festgenommenen Amerikaner umgehend freizulassen, hieß es in einer Erklärung seines Ministeriums am Dienstag.
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"Die USA werden das iranische Regime direkt für jegliche amerikanischen Todesfälle verantwortlich machen." Die USA werfen dem Iran vor, US-Bürger weiter "ohne Grund oder Rechtfertigung" in Haft zu halten. "Da sich Covid-19 in iranischen Gefängnissen verbreitet, verstößt ihre Inhaftierung gegen grundlegenden menschlichen Anstand", fügte Pompeo auf Twitter hinzu.

Am Montag hatte der Iran 70.000 Gefangene vorübergehend freigelassen, um der Ausbreitung des Erregers Sars-CoV-2 in seinen Haftanstalten entgegenzuwirken. Das Land ist massiv vom Ausbruch des neuartigen Virus betroffen. Die Zahl der vom Gesundheitsministerium bestätigten Infektionsfälle lag am Dienstag bei mehr als 8.000. Fast 300 Menschen im Iran sind offiziell bereits daran gestorben. Nach Angaben des UN-Experten für Menschenrechte im Iran, Javaid Rehman, breitete sich das Virus in iranischen Gefängnissen aus, wo Überfüllung, Mangelernährung und unzureichende Hygiene ein großes Problem sind.

Washington und Teheran unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Die gezielte Tötung eines iranischen Top-Generals Anfang des Jahres bei einem US-Raketenangriff hatte die Spannungen noch verschärft.

Quelle: dpa


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