Dienstag, 27. Juli 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Imfinzi NSCLC
Imfinzi NSCLC
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
11. September 2015

Internistenverband: Anti-Korruptionsgesetz nachbessern

Der Berufsverband Deutscher Internisten hat Nachbesserungen am Anti-Korruptionsgesetz im Gesundheitswesen verlangt. Man unterstütze zwar das Vorhaben der Bundesregierung im Grundsatz, mit gesetzlichen Regelungen für Ärzte und Angehörige der Heilberufe sowie für alle Partner Rechtssicherheit zu schaffen, erklärte der Verband am Donnerstag in Berlin.

Anzeige:
Bosulif
Bosulif

Der vorliegende Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums sei dafür jedoch in weiten Teilen nur bedingt geeignet und eröffne unabsehbare Gefahren für den freien Arztberuf.

So sei für den einzelnen Arzt im Gesetzentwurf nicht zweifelsfrei festzustellen, wann Kooperationen bereits als «unlautere Beeinflussung des Wettbewerbs» gelten und wann nicht. «Die einfache Übertragung der Grundlagen des Wettbewerbsrechts der freien Wirtschaft auf das Gesundheitswesen greift viel zu kurz und ist dessen besonderen Erfordernissen nicht angemessen», kritisierte Verbands-Präsident Wolfgang Wesiack am Rande des Deutschen Internistentags in Berlin. Er forderte einen konkreten Katalog, was korruptes Verhalten umfasst.

Das Kabinett hatte Ende Juli den Entwurf des Anti-Korruptionsgesetzes im Gesundheitswesen verabschiedet.


Anzeige:
Akynzeo
 
Das könnte Sie auch interessieren

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Internistenverband: Anti-Korruptionsgesetz nachbessern"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA 2021
  • SCD: Häufigere und längere VOC-bedingte Krankenhausaufenthalte nach Vorgeschichte von VOC-Hospitalisierungen – Ergebnisse einer Beobachtungsstudie
  • Real-World-Daten des ERNEST-Registers untermauern Überlebensvorteil unter Ruxolitinib bei primärer und sekundärer Myelofibrose
  • I-WISh-Studie: Ärzte sehen TPO-RAs als beste Option, um anhaltende Remissionen bei ITP-Patienten zu erzielen
  • Phase-III-Studie REACH2 bei steroidrefraktärer akuter GvHD: Hohes Ansprechen auf Ruxolitinib auch nach Crossover
  • SCD: Neues digitales Schmerztagebuch zur tagesaktuellen Erfassung von VOCs wird in Beobachtungsstudie geprüft
  • Französische Real-World-Studie: Eltrombopag meist frühzeitig nach ITP-Diagnose im Rahmen eines Off-label-Use eingesetzt
  • Fortgeschrittene systemische Mastozytose: Französische Real-World-Studie bestätigt klinische Studiendaten zur Wirksamkeit von Midostaurin
  • CML-Management weitgehend leitliniengerecht, aber verbesserungsfähig – Ergebnisse einer Querschnittsbefragung bei britischen Hämatologen
  • Britische Real-World-Studie: Kardiovaskuläres Risikomanagement bei MPN-Patienten in der Primärversorgung nicht optimal
  • Myelofibrose: Früher Einsatz von Ruxolitinib unabhängig vom Ausmaß der Knochenmarkfibrose