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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

26. November 2020 Intensivmediziner besorgt über Lockerungen zu Weihnachten

Der Intensivmediziner Uwe Janssens hat sich besorgt über die Lockerung der Kontaktbeschränkungen geäußert, auf die sich Bund und Länder für Weihnachten verständigt haben. "Bei allem Verständnis für Weihnachten und Familienfeiern müssen wir leider befürchten, dass in der Folge der partiellen Aufhebung der Einschränkungen um Weihnachten im Januar die Infektionszahlen wieder ansteigen", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am Donnerstag.
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Zuletzt lagen etwas mehr als 3.800 Corona-Patienten in Deutschland auf der Intensivstation, wie die Divi am Donnerstag meldete. Bedingt unter anderem durch eine rasante Zunahme der Neuinfektionen war die Zahl seit Oktober deutlich gestiegen – zuletzt aber weniger stark. Rund 5.580 Betten waren demnach frei.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs hatten sich am Mittwoch zur Bekämpfung des Coronavirus zwar auf eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen im Dezember geeinigt – mit einer Begrenzung von Treffen auf maximal fünf Menschen aus zwei Haushalten, Kinder bis 14 Jahre nicht eingerechnet. Weihnachten soll aber gefeiert werden können – im engsten Familien- und Freundeskreise mit maximal zehn Menschen, Kinder bis 14 Jahre ebenfalls nicht eingerechnet. Schleswig-Holstein hält an seinen eigenen Kontaktregelungen fest.

Janssens kritisierte "das ewige Auf und Ab der politisch getroffenen Entscheidungen". In der Intensivmedizin stehe man mittlerweile in einigen Regionen mit dem Rücken zur Wand.

Quelle: dpa


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