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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
23. Oktober 2014

Infektionsschutz und Hygiene im Krankenhaus

Bis zu 600 000 Patienten jährlich erkranken in deutschen Kliniken bei einer stationären oder ambulanten Behandlung an einer Infektion. Rund 10 000 Fälle enden nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums tödlich. Würden die "bekannten Regeln der Infektionshygiene" zuverlässiger befolgt, wäre ein großer Teil der Erkrankungen und Todesfälle vermeidbar, heißt es.

Um die Hygiene in den Krankenhäusern zu verbessern, trat 2001 das Infektionsschutzgesetz in Kraft. Es soll vor allem die Zahl der Infektionen mit Erregern vermindern helfen, die gegen Antibiotika resistent sind. 2011 wurde das Gesetz verschärft.

Unter anderem verpflichtet es die Länder, Hygieneverordnungen für medizinische Einrichtungen zu erlassen und ausreichend Fachpersonal einzustellen, das in Hygienefragen geschult ist. Außerdem soll das Gesetz mehr Transparenz schaffen: Es verpflichtet Ärzte und Krankenkassen, Kriterien zur Messung der Hygienequalität zu erarbeiten, damit Patienten Kliniken vergleichen und sich gezielt informieren können.

Die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention am Berliner Robert Koch-Institut gibt medizinischen Einrichtungen konkrete Empfehlungen - von der Ausbildung des Personals bis hin zur Anbringung der Händedesinfektionsmittelspenders.


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