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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
05. Februar 2014

Im Vorjahr kaum Anträge auf Familienpflegezeit

Die von der schwarz-gelben Bundesregierung 2012 eingeführte Familienpflegezeit ist kaum gefragt. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit nur 136 Anträge gestellt, heißt es in der Antwort des Bundesfamilienministeriums auf eine Anfrage des Linke-Abgeordneten Jörn Wunderlich, aus der die "Leipziger Volkszeitung" (Dienstag) zitiert. Danach gab es Anträge von 88 Frauen und 48 Männern. Eine Ministeriumssprecherin bestätigte der Nachrichtenagentur dpa am Montagabend die Angaben.

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Für die Unterstützung von Arbeitnehmern bei der Pflege von Familienangehörigen gab der Bund rund 466.000 Euro aus. Im Haushalt 2013 standen 1,1 Millionen Euro zur Verfügung. Wunderlich sagte: "Die Erwartungen an die Pflegezeit sind erneut unterboten worden. Die neue Familienministerin täte gut daran, dieses Programm, wie es derzeit besteht, einzustampfen und von vorne anzufangen."

Wer seine Arbeitszeit in der Pflegephase auf 50 Prozent reduziert, erhält weiter 75 Prozent des letzten Bruttoeinkommens. Zum Ausgleich muss man im Anschluss an die Pflegephase wieder voll arbeiten, bekommt aber weiterhin nur 75 Prozent des Gehalts - so lange, bis das Zeitkonto wieder ausgeglichen ist.


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