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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
16. März 2021

Bartsch: "Keine ideologischen Vorbehalte" bei Sputnik V

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat sich für eine zügige Prüfung auf Zulassung des russischen Impfstoffs Sputnik V ausgesprochen. Dabei dürfe es "keine ideologischen Vorbehalte" geben, sagte Bartsch der "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger". "Zügig prüfen und zulassen, wenn wirksam und sicher. Vor allem dann zügig in Deutschland anbieten", forderte er.
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Bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA läuft die Prüfung noch. Das Präparat ist nach russischen Angaben bereits in fast 50 Ländern zugelassen, darunter ohne EMA-Zulassung im EU-Land Ungarn.

Bartsch sprach sich zudem dafür aus, alle die dies wollten, auch weiterhin mit dem Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca zu impfen. "Man darf den Bürgern den Schutz vor Corona nicht verwehren, die Prüfung kann parallel laufen." Bartsch kritisierte zudem die Verschiebung des Impfgipfels als "nicht nachvollziehbar". Bei den für Mittwoch vorgesehenen Bund-Länder-Beratungen sollte es vor allem darum gehen, wann auch Hausärzte auf breiter Front mitimpfen.

Der Linksfraktionschef sagte, man erlebe gerade "einen absoluten Tiefpunkt der Pandemie" und plädierte für einen Untersuchungsausschuss des Bundestages "zum desolaten Krisenmanagement (...) nach der Krise und nach der nächsten Bundestagswahl, um nachhaltige Lehren zu ziehen".

Quelle: dpa


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