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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
20. Februar 2017

Verabschiedung des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes

Der VDAB begrüßt die wesentlichen Neuregelungen der Versorgung mit Heil- und Hilfsmittel in der professionellen Pflege im Rahmen des HHVG. Endlich ist nicht allein der Preis entscheidend dafür, was an Heil- und Hilfsmitteln bei den Patienten und Pflegebedürftigen ankommt. Wie vom VDAB im Stellungnahmeverfahren gefordert, sind die Kriterien Qualität und Zweckmäßigkeit nun im gleichen Maße zu berücksichtigen. Die Kassen sind nun endlich gefordert, im Sinne der Versicherten zu agieren. Allerdings versäumt der Gesetzgeber fahrlässig, Bürokratie abzubauen.
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Dazu Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des VDAB: „Mit der Verabschiedung des HHVG ist der Wildwest-Wettbewerb bei den Heil- und Hilfsmitteln, der sich in den letzten Jahren teilweise entwickelt hat, hoffentlich beendet. Entscheidend ist, dass die Patienten und Pflegebedürftigen nun endlich mehr Wahlmöglichkeiten haben und die Einrichtungen und Dienste der Privaten Professionellen Pflege nicht mehr mit dem billigsten Produkten arbeiten müssen, sondern mit solchen, die sich durch Qualität auszeichnen und die Arbeit erleichtert.“

Kritik äußert der VDAB am nach wie vor zu bürokratischen Verwaltungsverfahren. „Das verabschiedete HHVG lässt entscheidende Probleme in der Praxis leider ungelöst. Denn bevor überhaupt eine Hilfsmittelversorgung beginnen kann. Ist ein mehrwöchiger bürokratischer Balanceakt von Nöten, der die Versorgung unmittelbar verzögert und Versichertengelder in Strukturen und Verwaltung versickern lässt. Hier fordern wir Korrekturen.“

Quelle: Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e. V.


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