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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
06. Juni 2014

Hebammenverband begrüßt beschlossene Hilfen

Mit dem Beschluss von Zuschlägen für Hebammen zeichnet sich eine Lösung des Problems steigender Haftpflichtprämien für die Geburtshelferinnen ab. Der Bundestag beschloss am Donnerstag befristete Zuschläge, die die Krankenkassen und die Hebammenverbände für die Zeit ab 1. Juli aushandeln sollen. Ab dem 1. Juli 2015 soll es zudem einen Sicherstellungszuschlag geben. Die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes, Martina Klenk, begrüßte die Regelungen.

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Entscheidend sei nun aber, wie sich die konkrete Umsetzung ausgestaltet. «Wir brauchen schnell ein erfolgreiches Verhandlungsergebnis, denn in wenigen Wochen steht die erneute Erhöhung der Haftpflichtprämie an», sagte Klenk. Die Verhandlungen der Hebammenverbände mit dem Spitzenverband der Krankenkassen waren erst kürzlich gescheitert. Nun sollten sie wiederaufgenommen werden.

Die hohen Prämien betreffen jene rund 3000 der gut 17.000 freiberuflichen Hebammen, die auch Geburtshilfe leisten. Grund ist, dass bei einer Schädigung des Kindes durch einen Fehler der Hebamme die langfristigen Therapie- und anderen Kosten stark gestiegen sind. Betroffen sind in erster Linie Hebammen mit relativ wenigen Geburten, da ihnen bestehende Ausgleichszahlungen der Kassen nicht reichen.


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