Freitag, 14. Mai 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Darzalex
Darzalex
 
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
26. Juni 2014

Hebammenprotest zum Auftakt der Gesundheitsministerkonferenz

Immer mehr ältere Patienten - was bedeutet das für die medizinische Versorgung? Darüber beraten die Gesundheitsminister in Hamburg. Vor der Tür geht es um die Probleme beim Beginn des Lebens.

Anzeige:
Blenrep
Blenrep

Begleitet von Protesten von Hebammen, Kranken- und Altenpflegern hat heute (Donnerstag) in Hamburg die Gesundheitsministerkonferenz begonnen. Rund 500 Hebammen und Mütter forderten die Minister auf, angesichts der hohen Haftpflichtprämien eine Lösung für alle Geburtshelfer zu finden. Sie überreichten Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) Karten der Bundesländer, auf denen sie Gebiete mit Unterversorgung markiert hatten. Gröhe verwies auf eine im Februar gestartete Gesetzesinitiative, die schnell Abhilfe schaffen soll. Für nächste Woche seien Gespräche zwischen Hebammen und Krankenkassen geplant.

Auf ihrer zweitägigen Konferenz wollen die Minister über den demografischen Wandel, das geplante Präventionsgesetz und einheitliche Sprachanforderungen für Mediziner aus dem Ausland beraten. Die Vorsitzende der Ministerrunde, Hamburgs Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD), verwies auf einen Mangel an Hausärzten, vor allem auf dem Land. Das Problem müsse durch Änderungen bei der Ausbildung, eine engere Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten, aber auch durch technische Unterstützung gelöst werden.

Ärzte aus anderen Ländern müssten sich nicht nur in Fachgesprächen mit ihren deutschen Kollegen verständigen können, sondern auch in der Lage sein, mit ihren Patienten in der Umgangssprache über Diagnose und Behandlung zu reden. Für beide Bereiche müssten sich die Länder auf bundesweit einheitliche Praxis der Überprüfung einigen.

Das von der großen Koalition geplante Präventionsgesetz soll alle Sozialversicherungsträger dazu verpflichten, einen bestimmte Betrag pro Versichertem für die Vorsorge auszugeben. Prüfer-Storcks betonte, dass auch alle Kassen davon profitierten, wenn es weniger Pflegefälle, Frühverrentungen oder Arbeitsunfähige gebe.


Anzeige:
Digital Gesamt 2021
Digital Gesamt 2021
 
Das könnte Sie auch interessieren

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Hebammenprotest zum Auftakt der Gesundheitsministerkonferenz"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.