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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
21. Juni 2013

Nur jeder Dritte über 35 Jahren geht zum Hautkrebstest

Bei den Menschen in Deutschland steigt die Angst vor Hautkrebs. Nur ein Teil von ihnen nutzt jedoch die Früherkennung, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft ergab. Im April 2013 wurden dazu 1.000 gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren befragt.

Rund die Hälfte der Befragten gab an, in Bezug auf die Erkrankung persönlich besorgt zu sein. Das sei ein Anstieg um 6% im Vergleich zu 2011, teilte der Berufsverband der Deutschen Dermatologen am Freitag in Berlin mit. 90% der Befragten halten Vorsorgeuntersuchungen demnach für wichtig.

Der Umfrage zufolge hat aber nur rund ein Drittel der Über-35-Jährigen eine Untersuchung zur Hautkrebsvorsorge in Anspruch genommen - obwohl das Hautkrebsscreening ab diesem Lebensalter zu den kostenlosen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung gehöre. Der Dermatologenverband forderte die Krankenkassen auf, das Hautkrebsscreening bekannter zu machen.


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