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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
23. Februar 2017

TK und Hausärzte stärken die Hausarztzentrierte Versorgung in Bayern

Die Techniker Krankenkasse (TK) und der Deutsche Hausärzteverband haben sich gemeinsam mit dem Bayerischen Hausärzteverband auf eine Weiterentwicklung ihres Vertrages zur Hausarztzentrierten Versorgung (HzV-Vertrag TK) verständigt. Im vergangenen Jahr starteten Techniker Krankenkasse, Deutscher Hausärzteverband und Bayerischer Hausärzteverband Verhandlungen, die jetzt erfolgreich abgeschlossen werden konnten.
Ab dem 1. April 2017 bietet der HzV-Vertrag TK zahlreiche Erleichterungen, u.a. können jetzt auch angestellte Ärztinnen und Ärzte am Vertrag teilnehmen. Mit der gezielten Stärkung der Palliativversorgung, der Prävention sowie der Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis, kurz VERAH, setzen die Vertragspartner klare versorgungspolitische Schwerpunkte.

„Mit dem Verhandlungsergebnis haben wir den HzV-Vertrag inhaltlich deutlich weiterentwickeln und finanzielle Planungssicherheit für die Kolleginnen und Kollegen erreichen können. Durch die Aufnahme der Präventions- und Impfleistungen als Einzelleistungen machen wir den HzV-Vertrag TK zukunftsfest. Viele Menschen haben im letzten Lebensabschnitt das Bedürfnis, zu Hause versorgt zu werden. Durch eine Stärkung der palliativen Versorgung durch Hausärztinnen und Hausärzte stellen wir dies jetzt auch für die HzV-Versicherten der TK sicher. Besonders freue ich mich darüber, dass künftig der VERAH-Besuch Bestandteil des HzV-Vertrages TK sein wird. Damit erfahren die besonders qualifizierten Mitarbeiterinnen in unseren Praxen nicht nur die Anerkennung, die sie verdienen, sondern wir Hausärztinnen und Hausärzte werden sinnvoll entlastet“, sagt Dr. Dieter Geis, Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes.

Für Christian Bredl, Leiter der TK-Landesvertretung Bayern, ist es selbstverständlich, dass sich die Versorgung stets im Sinne der Patienten weiterentwickelt. "Seit mehr als fünf Jahren arbeiten wir bei der Hausarztzentrierten Versorgung partnerschaftlich mit dem Bayerischen Hausärzteverband zusammen. Mit den aktuellen Änderungen bekommen die Patienten erneut mehr Service und Qualität." Die TK hat das Ziel, nicht nur den gesetzlichen Auftrag umzusetzen, sondern das Bestmögliche für ihre Versicherten zu erreichen. Bredl: "Schließlich sind es unsere Kunden, die entscheiden, welches Angebot sie nutzen."

HzV-Vertrag Techniker Krankenkasse
 
Weitere Informationen zum HzV-Vertrag TK finden Sie unter www.hausaerzte-bayern.de in der Rubrik Verträge. An dem zum 01.04.2011 freiwillig geschlossenen HzV-Vertrag TK nehmen in Bayern aktuell ca. 3500 Hausärztinnen und Hausärzte sowie rund 92.000 Versicherte teil.

Quelle: Techniker Krankenkasse Landesvertretung Bayern


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