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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
04. Juni 2013

Hartmannbund und bvmd fordern bundesweit einheitliche PJ-Vergütung

Nicht individuell gestaltbar und nach oben offen, sondern bundesweit einheitlich sollte die monatliche Vergütung für Studierende im Praktischen Jahr (PJ) sein. Dafür plädieren die Medizinstudierenden des Hartmannbundes und die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) im Nachgang zum Deutschen Ärztetag. Dessen Delegierte hatten sich in der vergangenen Woche mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass die derzeit 597 Euro monatlich - gemäß dem BAföG-Höchstsatz - nur eine Mindestgrenze sein sollen und die Universitätskliniken und Lehrkrankenhäuser ihren PJ-Studierenden ohne Einschränkungen auch mehr Vergütung zahlen können.

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"Mit diesem Votum ist nichts gewonnen", sagte Kristian Otte, der Vorsitzende der Medizinstudierenden im Hartmannbund. "Der Wettbewerb unter den Universitätskliniken und Lehrkrankenhäusern wird dadurch nur noch weiter angeheizt." Stattdessen sollten sich die Ausbildungsstätten an ihrer Ausbildungsqualität und nicht an finanziellen Vorteilen messen lassen, forderte Otte.

In dieser Einschätzung sehen sich die Medizinstudierenden des Hartmannbundes auf einer Linie mit der bvmd, die sich wie der Hartmannbund seit der letzten Änderung der Approbationsordnung im Jahr 2012 für eine bundesweit einheitliche PJ-Vergütung einsetzt. "Studierende sollen sich auf ihr PJ konzentrieren und auf Nebentätigkeiten verzichten können", erläuterte Michael Geßner, Pressesprecher der bvmd. "Durch eine einheitliche Vergütung versprechen wir uns eine höhere Wertschätzung der PJ-Studierenden, eine Verbesserung der Patientensicherheit sowie den Ausgleich struktureller Benachteiligungen."

Quelle: Hartmannbund


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