Dienstag, 15. Juni 2021
Navigation öffnen
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
10. November 2016

Hartmannbund: Regelmäßige Evaluation der Weiterbildung ist Voraussetzung für hohe Qualität in der Versorgung

Der Hartmannbund hat die Landesärztekammern aufgefordert, die Evaluation der Weiterbildung kontinuierlich durchzuführen. "Eine regelmäßige Evaluation ist ein wichtiges Instrument zur Sicherung und Verbesserung des hohen Standards ärztlicher Weiterbildung", sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises Aus- und Weiterbildung des Hartmannbundes, Klaus-Peter Schaps. Sollte sich die Zahl der Landesärztekammern, die eine solche Evaluation durchführen nicht kurzfristig signifikant erhöhen, so sei es an der Bundesärztekammer die entsprechende Befragung - aufbauend auf den bis dahin gesammelten Erfahrungen - wieder zentral und bundesweit einheitlich durchzuführen.

Anzeige:
Venclyxto

 "Wenn die Landesärztekammern - und nach aktuellem Kenntnisstand hat es seit 2014 nur noch zwei Evaluationen gegeben - dieses wichtige Instrument zur Bekämpfung von Missständen nicht nutzen, dann wird dies nicht ohne Folgen für die Qualität der Weiterbildung unserer jungen Kolleginnen und Kollegen sein. Dabei sprechen wir dann auch über die Qualität von Versorgung“, sagte Schaps.
 
Dass der Handlungsbedarf groß ist, hatten bereits Umfragen in den Jahren 2009 und 2011 gezeigt, die zum Beispiel im Bereich strukturierter Weiterbildungspläne sowie mit Blick auf die Weiterbildungsbedingungen erheblichen Optimierungsbedarf offenbarten.

Quelle: Hartmannbund


Anzeige:
Digital Gesamt 2021
Digital Gesamt 2021
 
Das könnte Sie auch interessieren
Bewegung hilft bei der Krebstherapie
Bewegung+hilft+bei+der+Krebstherapie
© Witthaya / Fotolia.com

Dass Sport und eine Krebserkrankung sich nicht gegenseitig ausschließen, ist inzwischen bekannt. Erwiesenermaßen beugt Sport nicht nur vor, sondern hat auch therapeutische Wirkungen und verbessert die Lebensqualität. Doch wie sieht dies in der Praxis aus und welcher Sport empfiehlt sich in welchem Ausmaß bei welcher Therapie? Aktuell werden immer mehr Studien zu diesem Thema durchgeführt. Das Wohlbefinden des Patienten während und nach der...

Deutsche Bevölkerung hat große Angst vor Krebs und weiß wenig über moderne Krebstherapien

„Vor welcher Krankheit haben Sie persönlich am meisten Angst, dass Sie daran erkranken könnten?“ – Diese Frage stellte das Meinungsforschungsinstitut forsa in einer aktuellen repräsentativen Umfrage. Ergebnis: 57 Prozent der befragten Deutschen nennen Krebs an erster Stelle. Damit führt Krebs das Feld der gefürchtetsten Krankheiten mit großem Abstand an. Wie gleichzeitig ermittelt wurde,...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Hartmannbund: Regelmäßige Evaluation der Weiterbildung ist Voraussetzung für hohe Qualität in der Versorgung"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA 2021
  • Fortgeschrittene systemische Mastozytose: Französische Real-World-Studie bestätigt klinische Studiendaten zur Wirksamkeit von Midostaurin
  • CML-Management weitgehend leitliniengerecht, aber verbesserungsfähig – Ergebnisse einer Querschnittsbefragung bei britischen Hämatologen
  • Myelofibrose: Früher Einsatz von Ruxolitinib unabhängig vom Ausmaß der Knochenmarkfibrose
  • Hochrisiko-MDS und AML: Sabatolimab + Decitabin/Azacitidin zeigt in Phase-I-Studie anhaltende Remissionen bei guter Verträglichkeit
  • PNH: Neuer oraler Faktor-B-Inhibitor Iptacopan zeigt in Phase-II-Studie Wirksamkeit in der Erstlinie