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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
20. Juli 2015

Hartmannbund: Fester Zusammenhalt, innerärztliche Solidarität und Stärkung der Selbstverwaltung

Die Hartmannbund-Landesverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe fordern alle Ärztinnen und Ärzte angesichts der aktuellen Heraus­forderungen im deutschen Gesundheitssystem zu festem Zusammenhalt, größerer innerärztlicher Solidarität und Stärkung der Selbstverwaltung auf. Im Interesse zukunftsfester Sicherstellung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in allen Regionen Deutschlands unter Gewährleistung angemessener - und bundesweit vergleichbarer - Bedingungen ärztlicher Berufsausübung bedürfe es des solidarischen und konzertierten Handelns aller Ärztinnen und Ärzte - überall und auf allen Ebenen.
 

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So seien bei der weiteren Ausgestaltung des Reglements vertragsärztlicher Tätigkeit - insbesondere bei der Fortentwicklung der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) - die Prinzipien der innerärztlichen Solidarität und Kollegialität konsequent einzuhalten und aktiv zu leben, so der nordrheinische Hartmannbund-Landesvorsitzende Dr. med. Stefan Schröter.
 
Ein "Divide et impera!" dürfe keinen Erfolg haben. Vermeintliche "Erfolge", die eine einzelne "Arztgruppe" für sich zu verwirklichen glaube, würden regelmäßig zu Lasten einer oder mehrerer anderer Arztgruppen gehen, erwiesen sich allzu oft als Pyrrhussieg und schadeten dem ärztlichen Berufsstand insgesamt, so die Vorsitzenden beider Landes­verbände. Berufs- und standespolitisches Denken und Handeln müssten auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sein - und nicht auf ein kurzfristiges und erfahrungsgemäß allzu rasch verglimmendes Strohfeuer.
 
Ärztliche Selbstverwaltung sei gutes Recht und hohe Pflicht zugleich, bedeute Chance und Verantwortung. Sie sei ein zu wichtiges Gut und ohne Alternative, wolle man Subsidiarität, Freiberuflichkeit und die Autonomie ärztlicher Entscheidungen zum Wohle der Patienten auch in Zukunft sichern und das in besonderer Weise zu schützende Arzt-Patienten Verhältnis vor äußerer sachfremder Einflussnahme bewahren.

Quelle: Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V.


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