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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
03. Juli 2013

Hartmannbund: "Einheitliche Regelung zu Sprachkenntnissen ist für die Heilberufe unverzichtbar"

Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt hat die Initiative der Gesundheitsminister der Länder zur Einführung eines bundesweit einheitlichen Überprüfungsverfahrens von Sprachkenntnissen für Angehörige der verkammerten akademischen Heilberufe begrüßt.

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"Angesichts der zunehmenden Zahl von Kolleginnen und Kollegen, die aus dem Ausland zu uns kommen ist eine einheitliche und verbindliche Regelung unerlässlich", sagte Reinhardt. Die  reibungslose Kommunikation der Ärztinnen und Ärzten untereinander sowie mit Ihren Patienten sei für eine erfolgreiche Diagnose und Therapie unerlässlich – egal ob in der Klinik oder in der ambulanten Versorgung.

Nur eine fehlerfreie Kommunikation biete den notwendigen Schutz des Patienten vor Missverständnissen und Unklarheiten und gewährleiste die notwendige Vertrauensbeziehung zwischen Arzt und Patient. "Vertrauen ist die Basis jeder erfolgsversprechenden Therapie", so Reinhardt. Nicht zuletzt müsse dieses Vertrauen aber nicht nur zwischen Arzt und Patient bestehen, sondern - auf der Grundlage störungsfreier Kommunikation - auch gegenüber Kolleginnen und Kollegen sichergestellt sein.

Angesichts des zumindest mittelfristigen Bedarfs an Unterstützung durch ausländische Kolleginnen und Kollegen dürfe dieses Projekt nicht auf die lange Bank geschoben werden, so Reinhardt abschließend. Idealerweise sollten die betreffenden Kolleginnen und Kollegen die Prüfungen bei den jeweiligen Landesärztekammern ablegen.

Quelle: Pressemitteilung des Hartmannbundes


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