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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
07. September 2012

Hamburger Onkologen: Krankenkassen horten Geld - doch in der Versorgung kommt nichts an

Die Hamburger Onkologen schlagen Alarm: "Der festgesetzte Honorarzuwachs von 0,9 Prozent für die Vertragsärzte reicht nicht aus, um die ambulante Versorgung auf bisherigem Niveau zu sichern", sagt Dr. Klaus Becker, stellvertretender Vorsitzender des Hamburger Regionalverbandes der niedergelassenen Hämatologen und Onkologen. "Die Krankenkassen haben viele Milliarden Euro gehortet", sagt Becker. "Dieses Geld ist für die Versorgung der Patienten bestimmt. Doch dort kommt es nicht an."

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Becker weist darauf hin, dass die Betriebskosten der onkologischen Praxen in Hamburg in den vergangen Jahren stark gestiegen sind, in manchen Praxen um bis zu 7%. "Wir brauchen Geld, um die Miete zu bezahlen und qualifiziertes Personal zu beschäftigen, wenn wir die medizinische Infrastruktur für unsere schwerkranken Patienten aufrecht erhalten wollen." Das Ergebnis der Honorarverhandlung sei skandalös und dürfe keinen Bestand haben.
 


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