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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
26. November 2015

Haftpflicht für Hebammen steigt - Warnung vor Versorgungslücken

Hebammen warnen angesichts eines weiteren Anstiegs ihrer Haftpflicht-Prämien vor zusätzlichen Lücken in der Gesundheitsversorgung Schwangerer. Die jährliche Haftpflicht für freiberufliche Geburtshelferinnen steige im Juli 2016 um 9% auf 6843 Euro und ein Jahr später auf 7639 Euro, teilte der Deutsche Hebammenverband (DHV) am Donnerstag am Rande seiner Delegiertenversammlung in Fulda mit.

Der in dem Dauerstreit um die Haftpflicht-Prämien von einer Schiedsstelle festgelegte Entlastungs-Zuschlag werde nicht alle betroffenen Hebammen ausreichend entlasten. Gegen den Schiedsbeschluss von Ende September bereite der DHV eine Klage vor. Die Umsetzung entspreche nicht dem, was der Gesetzgeber habe erreichen wollen.


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