Sonntag, 11. April 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Prevymis
Prevymis
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
03. Juni 2016

Grüne wollen Rente oberhalb der Grundsicherung

Die Grünen wollen mit einem Konzept für eine Rente, die deutlich vor Altersarmut schützt, in den Wahlkampf ziehen. Ein radikaler Systemwechsel sei nicht geplant, sagte Parteichef Cem Özdemir am Freitag in Berlin. "Wir konzentrieren uns auf das Machbare." Nach 45 Jahren mit Durchschnittsverdienst solle die Rente auch nach 2025 mindestens 50% über der Grundsicherung im Alter liegen, heißt es im Abschlussbericht einer Grünen-Rentenkommission. Dies entspreche einem Rentenniveau von 46%.

Anzeige:
Bevacizumab

Geringe Rentenanwartschaften sollen mit einer steuerfinanzierten Garantierente aufgewertet werden. Profitieren sollen alle, die Kinder erzogen, Menschen gepflegt oder sonstige Anwartschaften erworben haben. Die rund 2,3 Millionen Selbstständigen ohne obligatorische Alterssicherung sollen verpflichtend in der Rentenversicherung aufgenommen werden. Von der Idee einer Bürgerversicherung mit der kompletten Einbeziehung von Beamten und Selbstständigen habe man sich zwar nicht verabschiedet. Doch sehe man dies nur mittelfristig vor.

Der großen Koalition werfen die Grünen vor, die Rentenkasse mit der Mütterrente zu plündern und ein zu starkes Absinken des Rentenniveaus zuzulassen. Die Grünen wollen ihre Reform mit für die Mütterrente gedachten Steuermitteln sowie den Beiträgen der Selbstständigen finanzieren. Sie hoffen auch auf deutlich mehr Frauen, die arbeiten und dann in die Rentenkasse einzahlen.

Quelle: dpa


Anzeige:
Revolade
Revolade
 
Das könnte Sie auch interessieren
Sächsische Krebsgesellschaft e.V.: „Aktiv gegen Krebs“

Das Vermitteln von Wissen zum Thema Krebs versteht die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. (SKG) als ihre vordringlichste Aufgabe. Das betrifft das Wissen der Betroffenen, also der an Krebs erkrankten Menschen, die sich in allen
Fragen rund um ihre Erkrankung an die SKG wenden können, wie auch das Wissen der Bevölkerung. "Wir wollen vermitteln, dass man mit Krebs leben kann", erklärt Professor Dr. Ursula Froster, Vorstandsvorsitzende der SKG.

Krebstherapie-Nebenwirkungen wirksam bekämpfen, Patienten unterstützen – Bundesweit gültige Leitlinie verabschiedet
Krebstherapie-Nebenwirkungen+wirksam+bek%C3%A4mpfen%2C+Patienten+unterst%C3%BCtzen+%E2%80%93+Bundesweit+g%C3%BCltige+Leitlinie+verabschiedet
© vitanovski / Fotolia.com

Etwa eine halbe Millionen Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs. Für viele ist die Behandlung mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden, die die Lebensqualität der Patienten deutlich beeinträchtigen. Doch längst gibt es wirksame Therapien, um Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen besser in den Griff zu bekommen. Die so genannten unterstützenden oder Supportiven Therapien haben in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung genommen.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Grüne wollen Rente oberhalb der Grundsicherung"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.