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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
27. Oktober 2014

Grüne: Steigende Gesundheitskosten zulasten der Versicherten

Die Grünen haben der Bundesregierung vorgeworfen, die in den kommenden Jahren erwarteten Kostensteigerungen im Gesundheitswesen auf dem Rücken der Versicherten abzuladen. Der Zusatzbeitrag für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV), der von 2015 an von den Kassen selbst festgelegt wird und allein von den Versicherten zu tragen ist, steige in den kommenden Jahren voraussichtlich von durchschnittlich 0,9 auf über zwei Prozentpunkte, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Maria Klein-Schmeink, der Deutschen Presse-Agentur dpa.

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"Mit der gezielten Unterdeckung der Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds und dem Einfrieren des Arbeitgeberbeitrags treibt die Bundesregierung eine rasch ansteigende Belastung der beitragszahlenden Versicherten voran."

Der bisher feste Sonderbeitrag von 0,9 Prozentpunkten, der zu dem je zur Hälfte von Versicherten und Arbeitgebern getragenen Satz von 14,6 % hinzukommt, wird 2015 in einen von den Kassen individuell festzulegenden Beitrag umgewandelt. Im ersten Jahr entspricht er nach der Prognose des Gesundheitsministeriums zwar im Durchschnitt dem bisherigen festen Sonderbeitrag, danach aber wird ein rascher Anstieg erwartet. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) erhofft sich von der GKV-Finanzreform mehr Wettbewerb unter den Kassen.


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