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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
17. August 2015

Grüne: Gröhe muss Unabhängigkeit der Patientenberatung sichern

Die Grünen haben Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) aufgefordert, auch künftig eine unabhängige Patientenberatung sicherzustellen. Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink verlangte, das Vergabeverfahren zur Organisation der Beratungsstelle müsse neu aufgerollt werden. "Es ist höchste Zeit, dass Bundesgesundheitsminister Gröhe sich einschaltet", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

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Zurzeit läuft ein Ausschreibungsverfahren des Spitzenverbandes des Gesetzlichen Krankenversicherung, der die Unabhängige Patientenberatung (UPD) neu vergeben will. Die sich abzeichnende Entscheidung zugunsten eines Callcenters wird unter anderem von der Ärzteschaft massiv kritisiert. Die Ärzte befürchten, dass die Beratung künftig die Unabhängigkeit einbüßen könnte. An die UPD können sich Patienten wenden, die sich etwa über Leistungen der Krankenkassen, Patientenrechte oder Therapien informieren wollen.

"Das laufende Vergabeverfahren zeigt, dass unsere Bedenken an der Vergabe durch den Spitzenverband der Krankenkassen berechtigt waren", sagte Grünen-Gesundheitsexpertin Klein-Schmeink. "Die bisherige UPD Gesellschaft hat einen besonderen Beitrag zur unabhängigen Beratung sowie zur Weiterentwicklung der evidenzbasierten Medizin geleistet. Die jährlichen Monitoring-Berichte haben schonungslos Missstände und Fehlentwicklungen im Gesundheitswesen aufgedeckt und waren Grundlage für gesetzliche Korrekturen."


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