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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

01. Juli 2019 Genexpressionsanalyse: Sichere Versorgung durch Herstellerunabhängigkeit gewährleisten

Dank neuer diagnostischer und therapeutischer Entwicklungen lässt sich Brustkrebs heute oft effektiv und schonend behandeln. Aufschluss darüber, ob Betroffene eine Chemotherapie benötigen, geben Genexpressionstests. Erfreulich für die Patientinnen: Nun wurde der Test OncotypeDX mit dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses für die vertragsärztliche Versorgung zugelassen.
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„Das ist ein erster Schritt, jedoch noch nicht ausreichend“, sagt Ina Stellmacher, Fachbereichsleiterin Ambulante Versorgung bei der BKK·VBU. „Um eine sichere Versorgung zu gewährleisten, wäre es erfreulich, wenn Krankenkassen die Kosten für alle methodisch standardisierten und klinisch validierten Multigentests im Rahmen der Regelversorgung übernehmen könnten.“ Die BKK·VBU hält deshalb weiter am Selektivvertrag mit dem Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. fest. Herstellerunabhängigkeit ist wesentliches Merkmal des Vertrags. Sie stellt sicher, dass behandelnde Ärztinnen und Ärzte genau den Test auswählen können, der für ihre Patientinnen der individuell richtige ist.

Bereits seit 2017 übernimmt die BKK·VBU als eine der ersten Krankenkassen die Kosten für die Genexpressionsanalyse. Die Tests erlauben eine Prognose, ob die Patientin innerhalb der ersten zehn Jahre nach Diagnosestellung erneut krank wird. Somit wird den Betroffenen die Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie erleichtert. Durch die gezielte Behandlung können vielen Patientinnen die oft erheblichen Nebenwirkungen erspart bleiben.

Quelle: BKK VBU


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