Montag, 21. Juni 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
CAR T Prelaunch
CAR T Prelaunch
 
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
10. Oktober 2017

Studie: Junge Menschen müssen stärker fürs Alter vorsorgen

Jungen Menschen in Deutschland droht einer Studie zufolge eine massive Rentenlücke. Vor allem die jüngere Generation müsse zusätzlich vorsorgen, um ihren Lebensstandard im Ruhestand zu sichern, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten "Vorsorgeatlas Deutschland" der Fondsgesellschaft Union Investment, die auch Produkte der privaten Altersvorsorge anbietet. Die heute 20- bis 34-Jährigen, die besonders von den vergangenen Rentenreformen betroffen sind, brauchen demnach etwa 800 Euro im Monat zusätzlich. Weniger Sorgen müssten sich die 50- bis 65-Jährigen machen.
Anzeige:
Digital Gesamt 2021
Digital Gesamt 2021
 
Das Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg, das die Studie erstellte, geht davon aus, dass zur Sicherung des Lebensstandards im Alter 60% des letzten Bruttoeinkommens erforderlich sind. Junge Menschen kommen der Prognose zufolge im Ruhestand ohne Zusatzvorsorge im Schnitt auf 981 Euro und damit auf 38,6%. Die heute 35- bis 49-Jährigen könnten mit 1.048 Euro monatlich rechnen (43,2%). Deutlich besser stehen Ältere mit 1184 Euro (64,1%) da.

Bei den Daten handelt es sich um bundesweite Durchschnittswerte in aktueller Kaufkraft. Der tatsächliche Auszahlungsbetrag wird höher sein. Regional gibt es Unterschiede. Zudem ist die Quote allein nicht immer aussagekräftig. Geringverdiener mit einem Einkommen von weniger als 1.100 Euro brutto kommen im Ruhestand den Berechnungen zufolge zwar auf rund 70% des letzten Gehaltes. Sie erhalten im Schnitt aber nur 679 Euro monatlich und liegen damit unterhalb der Armutsgrenze.

Quelle: dpa


Das könnte Sie auch interessieren
Weltkrebstag: Deutsche Krebshilfe informiert und ruft zum Handeln auf
Weltkrebstag%3A+Deutsche+Krebshilfe+informiert+und+ruft+zum+Handeln+auf
© julief514 / Fotolia.com

Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Das diesjährige Motto der Weltgesundheitsorganisation lautet: „Wir können. Ich kann.“ Es steht dafür, dass Menschen durch einen gesunden Lebensstil dazu beitragen können, vielen Krebsarten vorzubeugen. „Gesundheit ist ein hohes Gut und es macht Spaß etwas dafür zu tun“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Die Organisation bietet Interessierten kostenlose Infomaterialien und...

Online-Meeting zum Thema Selbstuntersuchung
Online-Meeting+zum+Thema+Selbstuntersuchung
©underdogstudios / Fotolia.de

So eine Einladung bekommen die Fortuna-Frauen wohl nicht alle Tage: Die Selbsthilfe-Initiative ISI e.V. mit Sitz am Luisenkrankenhaus lud zusammen mit Fortuna Düsseldorf (beide verbindet seit 8 Jahren eine soziale Partnerschaft) die Fortuna-Damen aber auch interessierte Männer zu einem ganz besonderen digitalen Meeting ein, das für die Selbstabtastung der Brust sensibilisieren sollte. Dr. med. Maren Darsow, Chefärztin im...

Krebstherapie-Nebenwirkungen wirksam bekämpfen, Patienten unterstützen – Bundesweit gültige Leitlinie verabschiedet
Krebstherapie-Nebenwirkungen+wirksam+bek%C3%A4mpfen%2C+Patienten+unterst%C3%BCtzen+%E2%80%93+Bundesweit+g%C3%BCltige+Leitlinie+verabschiedet
© vitanovski / Fotolia.com

Etwa eine halbe Millionen Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs. Für viele ist die Behandlung mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden, die die Lebensqualität der Patienten deutlich beeinträchtigen. Doch längst gibt es wirksame Therapien, um Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen besser in den Griff zu bekommen. Die so genannten unterstützenden oder Supportiven Therapien haben in den...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Studie: Junge Menschen müssen stärker fürs Alter vorsorgen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA 2021
  • Real-World-Daten des ERNEST-Registers untermauern Überlebensvorteil unter Ruxolitinib bei primärer und sekundärer Myelofibrose
  • I-WISh-Studie: Ärzte sehen TPO-RAs als beste Option, um anhaltende Remissionen bei ITP-Patienten zu erzielen
  • Phase-III-Studie REACH2 bei steroidrefraktärer akuter GvHD: Hohes Ansprechen auf Ruxolitinib auch nach Crossover
  • SCD: Neues digitales Schmerztagebuch zur tagesaktuellen Erfassung von VOCs wird in Beobachtungsstudie geprüft
  • Fortgeschrittene systemische Mastozytose: Französische Real-World-Studie bestätigt klinische Studiendaten zur Wirksamkeit von Midostaurin
  • CML-Management weitgehend leitliniengerecht, aber verbesserungsfähig – Ergebnisse einer Querschnittsbefragung bei britischen Hämatologen
  • Britische Real-World-Studie: Kardiovaskuläres Risikomanagement bei MPN-Patienten in der Primärversorgung nicht optimal
  • Myelofibrose: Früher Einsatz von Ruxolitinib unabhängig vom Ausmaß der Knochenmarkfibrose
  • PNH: Phase-III-Studie vergleicht Faktor-B-Inhibitor Iptacopan und monoklonale Anti-C5-Antikörper
  • Hochrisiko-MDS und AML: Sabatolimab + Decitabin/Azacitidin zeigt in Phase-I-Studie anhaltende Remissionen bei guter Verträglichkeit