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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE

30. Juni 2017 Freiheitsentzug für Kinder nur per Gerichtsbeschluss

Freiheitsentzug für Kinder ist künftig nur noch mit einer richterlichen Genehmigung zulässig. Eine entsprechende Gesetzesänderung hat der Bundestag in der Nacht zum Freitag verabschiedet. Damit ist etwa eine körperliche Fixierung oder eine medikamentöse Ruhigstellung in Krankenhäusern und Heimen künftig an die Entscheidung eines Familiengerichts geknüpft.
Bislang war das nur bei erwachsenen Patienten erforderlich, bei Minderjährigen genügte die Zustimmung der Eltern. Wenn die Eltern eine Maßnahme ablehnen, darf sie grundsätzlich nicht durchgeführt werden. In einem solchen Fall kommt das Gericht gar nicht erst zum Zug.

Quelle: dpa


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