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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
11. November 2016

Freie Berufe fordern Versandhandelsverbot von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln

Die Mitgliederversammlung des Verbandes Freier Berufe im Lande Nordrhein-Westfalen e.V. (VFB NW) hat am Freitag in einer Resolution das Anliegen, nämlich den Versandhandel von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln in Deutschland zu verbieten, unterstützt. "Nur diese ordnungspolitische Maßnahme ist geeignet, um die durch das EuGH-Urteil vom 19.10.2016 unabsehbaren negativen Auswirkungen auf die Patientenversorgung in unserem Land rechtzeitig und schnell zu verhindern", erklärt Hanspeter Klein, Vorsitzender des VFB NW.

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Der VFB NW vertritt als Dachorganisation 37 Kammern und Verbände der Freien Berufe in Nordrhein-Westfalen (NRW). Die 274.000 selbständigen Freiberufler beschäftigen über 730.000 Erwerbstätige und rund 30.000 Auszubildende. Das entspricht über einem Drittel der Unternehmen in NRW.

In der Resolution wird auch darauf hingewiesen, dass der EuGH mit seinem Urteil nicht nur die Existenz vieler Apotheken in NRW sowie die flächendeckende Arzneimittelversorgung durch ortsansässige Präsenzapotheken gefährdet habe. Mittelbar werde auch das Modell der Freiberuflichkeit in Deutschland grundsätzlich in Frage gestellt. Die Ausführungen des EuGH verenge zudem die Bedeutung des freiberuflichen Apothekerberufes und damit auch mittelbar der anderen Freien Berufe auf eine rein ökonomistische und kommerzielle Bedeutung.

Die Resolution ist abrufbar unter www.vfb-nw.de.

Quelle: Verband Freier Berufe im Lande Nordrhein-Westfalen e.V.


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