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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
18. März 2020

Franzosen müssen bei Verstoß gegen Ausgangssperre Bußgeld zahlen

In Paris haben Kontrollen wegen der in Frankreich verhängten Ausgangssperre im Kampf gegen das Coronavirus zugenommen. Die Polizei überprüfte am Mittwoch vermehrt Ausgangsformulare in den Straßen der französischen Hauptstadt, vor allem in der Nähe der Sehenswürdigkeiten. Vor dem Eiffelturm wurden Jogger, Passanten und Autofahrer kontrolliert. Auch auf der Prachtstraße Champs-Élysées gab es Kontrollen. Die landesweite Ausgangssperre war Dienstagmittag in Kraft getreten.
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Bis Mittwochmorgen habe es rund 10.000 Kontrollen gegeben, teilte die Pariser Polizeipräfektur auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Zudem seien 518 Verwarnungen ausgesprochen worden.

Wer gegen die Vorgaben der Ausgangssperre verstößt, muss seit Mittwoch ein Bußgeld in Höhe von 135 Euro zahlen. Bei schweren Verstößen gebe es eine Geldstrafe von 375 Euro. Das entsprechende Dekret sei am Mittwoch veröffentlicht worden, teilte Innenminister Christophe Castaner auf Twitter mit.

Die Metro fuhr am Mittwoch regelmäßig, allerdings weniger als normal. Die Wagen waren fast menschenleer. In den Supermärkten ist die Lage unterschiedlich. Teilweise stehen die Leute vor den Läden Schlange. Vor anderen Supermärkten gibt es keinen Andrang, die Zahl der Menschen, die eingelassen werden, ist aber begrenzt. Wachpersonal kontrolliert. Drinnen sind die Regale wieder aufgefüllt.

Die Franzosen dürfen nur aus triftigen Gründen vor die Tür, dafür müssen sie bei jedem Ausgang ein Formular ausfüllen und dieses bei sich tragen. Erlaubt sind beispielsweise Lebensmittel einkaufen, zur Arbeit fahren und allein Sport machen. Den Grund müssen die Menschen auf dem Formular ankreuzen sowie ihren Namen, ihr Geburtsdatum und den Wohnort eintragen. Das Formular auf dem Smartphone auszufüllen und vorzuzeigen, reicht nicht aus. Wer keinen Drucker hat, kann die Angaben nach Behördenangaben auch handschriftlich festhalten.

Quelle: dpa


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