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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
25. Februar 2021

Frankreich verschärft Einreiseregeln an Grenze im Département Moselle

Wegen der besorgniserregenden Corona-Lage im französischen Département Moselle an der deutschen Grenze verschärft Frankreich seine Einreiseregeln für diese Region. Für Grenzgänger, die nicht aus beruflichen Gründen reisen, entfällt die Befreiung einer Vorlage eines negativen PCR-Tests bei der Einreise, hieß es am Donnerstagmorgen in einer Mitteilung der französischen Regierung. "Grenzgänger, die aus anderen Gründen als der Arbeit reisen, müssen daher an der Grenze einen negativen PCR-Test vorlegen." Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Die neue Regelung soll ab dem 1. März gelten.
Man habe in den vergangenen Tage enge Konsultationen mit deutschen Partnern geführt, hieß es weiter in der Mitteilung von Gesundheitsminister Olivier Véran und Europa-Staatssekretär Clément Beaune. "Auf beiden Seiten der Grenze teilen wir das Ziel, die Freizügigkeit zu erhalten und Grenzgängern die Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit zu ermöglichen."

Gemeinsame Patrouillen der französischen und deutschen Polizei könnten nun in dem Gebiet verstärkt werden, um die Maßnahmen zu kontrollieren. Bisher gilt eigentlich generell bei der Einreise nach Frankreich die Pflicht zur Vorlage eines Corona-Tests – es gibt aber eine Reihe von Ausnahmen. Es solle nun außerdem die Möglichkeit verstärkt werden, von zu Hause aus zu arbeiten.

Das Département Moselle grenzt an das Saarland und Rheinland-Pfalz. In den vergangenen Wochen hatte sich dort die Corona-Lage verschärft – Sorge herrschte besonders wegen des verstärkten Auftretens der Corona-Varianten. Zuletzt hatte eine Taskforce, der unter anderem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und sein französischer Amtskollege Olivier Véran, Vertreter der Außenministerien sowie regionale Vertreter angehören, über die Situation an der Grenze beraten. Deutschland hatte von Mitte März bis Mitte Mai 2020 wegen der Pandemie Grenzkontrollen eingeführt und teils Übergänge geschlossen.

Quelle: dpa


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