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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
23. November 2015

Fortbildung für Frauenärzte: GenoGyn bietet Anfang 2016 erneut Zusatzqualifikation in Präventionsmedizin

Über 330 Frauenärztinnen und -ärzte haben die zertifizierte Zusatzqualifikation in Präventionsmedizin der ärztlichen Genossenschaft GenoGyn bereits erfolgreich absolviert: Auch Anfang 2016 bietet die GenoGyn wieder ein interdisziplinäres Experten-Team auf, das an zwei Wochenenden eine komplexe Zusammenfassung aller Bereiche der Präventionsmedizin vermittelt und dazu beiträgt, niedergelassene Gynäkologinnen und Gynäkologen noch stärker als "Facharzt für die Frau" zu etablieren.

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Die nächste viertägige Ausbildungsstaffel findet an den Wochenenden 22./23. Januar 2016 und 19./20. Februar 2016 in Köln statt.
 
"Angesichts steigender Lebenserwartung und der rasanten Zunahme von Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Adipositas gewinnt die Primärprävention eine immer größere Bedeutung, um Lebensqualität zu erhalten und eine Kostenexplosion im Gesundheitswesen zu verhindern", sagt der Vorstandsvorsitzende der ärztlichen Genossenschaft GenoGyn, Frauenarzt Dr. Jürgen Klinghammer. Gynäkologen als lebenslange Begleiter der Frau obliege dabei eine Schlüsselrolle. Für die notwendige Qualifikation der Frauenärzte sorgt die GenoGyn seit 2008 mit ihrem eigenen zertifizierten Fortbildungsprogramm, das gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin e.V. (GSAAM) angeboten wird.
 
Die beiden Wochenendseminare beinhalten alle Komplexe der modernen Präventionsmedizin, die für die Betreuung der Frau von der Pubertät bis ins hohe Alter wichtig sind. Altersassoziierte Erkrankungen und kardiovaskuläre Risikofaktoren werden dabei ebenso thematisiert wie Schilddrüsenstörungen und Osteoporose. Weitere Schwerpunkte der erweiterten Primärprävention in der Frauenheilkunde gelten der Ernährungsmedizin, Sport und Bewegung. Außerdem stehen die Themen "Ästhetisches Anti-Aging" und "Neurostress", die Bedeutung der Mundgesundheit und der Darmflora sowie 2016 erstmals auch die fetale Programmierung auf der Agenda. Die Umsetzung der Präventionsmedizin in der täglichen Praxis wird ebenfalls dargestellt.
 
"Frauenärzte und -ärztinnen erhalten mit diesem Ausbildungsprogramm, eine außergewöhnliche Gelegenheit, die unausgeschöpften Potentiale einer ganzheitlichen individuellen Präventionsmedizin in der gynäkologischen Praxis kennenzulernen", sagt Dr. Klinghammer. Das sei nicht zuletzt auch aus berufspolitischer Sicht wichtiger denn je: "Eine zunehmend personalisierte Medizin sowie die bevorstehenden Änderungen bei Methodik und Intervallen der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs werden die ambulante frauenärztliche Versorgung in Kürze nachhaltig verändern. Darauf müssen wir mit innovativer fachlicher Expertise reagieren, die das Behandlungsspektrum erweitert und die wirtschaftliche Basis und damit die Existenz unserer Praxen sichert."

Quelle: GenoGyn


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