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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
28. Februar 2018

Forderung nach mehr Personal und bessere Bezahlung in der Altenpflege

Angesichts der Lücken in der Altenpflege wird der Ruf nach mehr Fachkräften für die Pflegebranche lauter. "Wir brauchen mehr Personal", sagte der Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer, am Dienstag in Berlin. Die Personalschlüssel müssten verbessert werden. "Die Schere zwischen pflegebedürftigen Menschen und der Zahl derjenigen, die in den nächsten 10, 20 Jahren überhaupt noch pflegen können, wird auseinanderlaufen", warnte Meurer. "Das hat höchste Priorität."
Der Vizepräsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Rolf Rosenbrock, sagte: "Wir haben einen riesengroßen Personalmangel." Der heutige Durchschnittslohn von monatlich 2.621 Euro brutto reiche nicht aus, um Pflegekräfte zu gewinnen. Das Ziel müsse sein, dass niemand mehr mit einem Gehalt unter 3.000 Euro brutto eingestellt werde.

Meurer und Rosenbrock warfen Union und SPD vor, zu wenig über die Finanzierung ihrer Pflege-Versprechungen gesagt zu haben. Der Koalitionsvertrag für eine neue große Koalition kündigt unter anderem eine bessere Bezahlung und Personalausstattung in der Altenpflege sowie eine "Konzertierten Aktion Pflege" an.

Rosenbrock kritisierte, eine "Konzertierte Aktion Pflege", die die Bezahlung nicht erwähne, sei "völlig sinnlos". Die Pflegeversicherung brauche auf mittlere Sicht höher Beitragssätze. Meurer forderte, die Politik müsse klar benennen, wer die nötigen Verbesserungen bezahlen solle.

Quelle: dpa


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