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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
27. Januar 2017

Förderung für die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen

Mit zusätzlichen 5,7 Mio. Euro fördert das Land Nordrhein-Westfalen die medizinische Lehre der Universität Duisburg-Essen (UDE). Das Investitionskonzept der Medizinischen Fakultät umfasst drei Säulen: Instandsetzung der bestehenden Lehr-Infrastruktur, zusätzliche Flächen und moderne Ausstattung sowie Innovationen für die Lehre. Bereits heute werden an der Medizinische Fakultät am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) Medizin-Studierende auf höchstem Niveau ausgebildet – und das mit Erfolg. So schlossen im Wintersemester 2016/2017 erneut überdurchschnittlich gut ausgebildete Nachwuchsmedizinerinnen und -mediziner den zweiten Abschnitt ihrer ärztlichen Prüfung ab.
Durch den technischen und medizinischen Fortschritt und in letzter Zeit insbesondere auch durch die Digitalisierung verändert sich der Berufsalltag von Medizinern. „Aufgabe der Universitätsmedizin ist es, den Nachwuchs nicht nur fachlich auf der Höhe der Zeit auszubilden, sondern ihn auch an neue medizinische Technologien heranzuführen“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „Wir investieren zusätzlich in Ausstattung und Infrastruktur in der Lehre, um die hohe Qualität der Lehr- und Lernmöglichkeiten weiterhin zu verbessern.“

Insgesamt 1.875 Studierende, 225 Studienanfängerinnen und -anfänger pro Studienjahr, werden an der Medizinischen Fakultät der UDE auf eigenverantwortliches und selbstständiges ärztliches Handeln vorbereitet. „Um das Studium in Essen zukunftssicher aufzustellen, muss jetzt gezielt investiert werden“, erläutert Dekan Prof. Dr. Jan Buer. Manche Hörsäle wurden in den achtziger Jahren erbaut und sind teils stark renovierungsbedürftig, neue sollen hinzukommen. Außerdem soll die IT-Infrastruktur deutlich ausgebaut werden: Studierende können dann zum Beispiel per Live-Streaming und aus verschiedenen Perspektiven komplexe Operationen verfolgen. „Mit der Kamera ist man deutlich näher dran, als wenn man dem Operateur nur über die Schulter schaut“, weiß Prof. Dr. Joachim Fandrey, Prodekan für Studium und Lehre. Zudem sollen 3D-Technologien und Virtual Reality (VR) in den vorklinischen Unterricht integriert werden. Geplant ist u.a. auch, eine voll funktionsfähige allgemeinmedizinische Modell-Praxis zur Ausbildung der künftigen Hausärzte am UK Essen einzurichten. Sie ermöglicht den Studierenden schon während des Studiums einen unmittelbaren Einblick in den Praxisalltag. Und auch ein zentrales Servicecenter für Studierende auf dem Campus des UK Essen ist geplant.

Die Medizinische Fakultät am UK Essen ist schon heute überdurchschnittlich in der Lehre: Im Wintersemester 2016/2017 schlossen erneut besonders gut ausgebildete Nachwuchsmediziner den zweiten Abschnitt ihrer ärztlichen Prüfung ab: Die Essener Studierenden lagen mit Blick auf die Zahl der richtigen Antworten im Staatsexamen über dem Bundesdurchschnitt. Kein Zufall, denn an der Medizinischen Fakultät wird kontinuierlich daran gearbeitet, den Studierenden beste Lernbedingungen zu bieten: Neben Repetitorien und dem „Luxus“ von hundert Tagen freier Lernzeit vor dem Examen wurde unter anderem auch in ein elektronisches Analysetool investiert, damit die Lehrenden die Studierenden optimal unterstützen können. Weitere Pluspunkte sind das „SkillsLab“ und das Simulations-Patienten-Programm im neuen Lehr- und Lernzentrum.

„Die heute bekanntgegebene Förderung der Lehre an der Medizinischen Fakultät ist eine Investition in die Zukunft: Denn hier werden die Ärzte und Wissenschaftler ausgebildet, die sich morgen – auch am Universitätsklinikum Essen - für das Wohl der Patientinnen und Patienten einsetzen“, erläutert Prof. Dr. Jochen Werner, Ärztlicher Direktor der UK Essen.

Quelle: Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen


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