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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
01. Juni 2016

Fast eine Viertelmilliarde Euro vom Bund für Medizintechnikprogramm

Rund 240 Millionen Euro steckt das Bundesforschungsministerium in ein neues Medizintechnik-Programm. Es soll in den kommenden fünf Jahren innovativen Produkten den Marktzugang erleichtern und auch das Gesundheitssystem entlasten. "Bereits im Entwicklungsprozess von Medizinprodukten muss künftig erkennbar sein, dass sie die Hürden zur Integration in die Versorgung überspringen können", teilte das Ministerium am Dienstag mit.

Die Hersteller müssten also "den medizinischen Nutzen ihrer Produkte stärker belegen" - und dies erfordere häufiger als bisher klinische Studien und aufwendigere Entwicklungsprozesse. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen könnten den hohen Aufwand und die steigenden Kosten für klinische Studien kaum aus eigener Kraft stemmen, bildeten jedoch "das innovative Rückgrat der Branche" mit insgesamt 130.000 Beschäftigten in rund 1.200 Medizintechnikfirmen. Auch auf deren Unterstützung ziele das Programm ab, erklärte das Ministerium.

Quelle: dpa


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