Samstag, 31. Juli 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Canakinumab
Canakinumab
 
Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
22. Oktober 2014

Experte: Ebola-Risiko in Deutschland gering

Das Risiko einer Einschleppung des Ebola-Erregers über den Frankfurter Flughafen nach Deutschland ist nach Angaben eines Experten "extrem gering". Der Airport sei beim Infektionsschutz "ein Vorzeigeflughafen", sagte der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, René Gottschalk, am Mittwoch.

Wichtiger als Einreisekontrollen seien die Ausreisekontrollen in den betroffenen Ländern. Kontrollen bei der Ankunft würden wenig bringen. "Wonach wollen Sie da suchen: nach Fieber? Wir sollten die Kirche im Dorf lassen", sagte Gottschalk. Patienten seien erst dann ansteckend, wenn sie Symptome zeigten, das Virus werde nicht durch die Luft übertragen und sei durch Desinfektion leicht abzutöten.

In den USA war Ebola eingeschleppt worden. Ein Mann hatte sich in Afrika angesteckt; die Symptome zeigten sich erst nach seinem Flug. Bei seiner Behandlung hatten sich zwei Krankenschwestern infiziert.

Über den Gesundheitszustand des Frankfurter Ebola-Patienten gibt es weiterhin keine Informationen. Der Arzt aus Uganda, der sich in Sierra Leone angesteckt hatte, wird seit dem 3. Oktober auf einer Sonderisolierstation im Frankfurter Universitätsklinikum behandelt. Der Patient ist einer von drei Afrikanern, die bislang zur Behandlung nach Deutschland gebracht worden sind.

In Frankfurt gibt es laut Gottschalk Kapazitäten für einen weiteren Ebola-Patienten. Allerdings sei der Aufwand "enorm". Dass sich - wie in Spanien und den USA - das Pflegepersonal ansteckt, hält Gottschalk für unwahrscheinlich. Frankfurt habe die beste Schutzkleidung, An- und Auskleiden erfolge nach einem extrem strengen Protokoll. In Spanien habe man "eklatante Fehler" gemacht.


Anzeige:
Bosulif
Bosulif
Das könnte Sie auch interessieren

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Experte: Ebola-Risiko in Deutschland gering"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA 2021
  • SCD: Häufigere und längere VOC-bedingte Krankenhausaufenthalte nach Vorgeschichte von VOC-Hospitalisierungen – Ergebnisse einer Beobachtungsstudie
  • Real-World-Daten des ERNEST-Registers untermauern Überlebensvorteil unter Ruxolitinib bei primärer und sekundärer Myelofibrose
  • I-WISh-Studie: Ärzte sehen TPO-RAs als beste Option, um anhaltende Remissionen bei ITP-Patienten zu erzielen
  • Phase-III-Studie REACH2 bei steroidrefraktärer akuter GvHD: Hohes Ansprechen auf Ruxolitinib auch nach Crossover
  • SCD: Neues digitales Schmerztagebuch zur tagesaktuellen Erfassung von VOCs wird in Beobachtungsstudie geprüft
  • Französische Real-World-Studie: Eltrombopag meist frühzeitig nach ITP-Diagnose im Rahmen eines Off-label-Use eingesetzt
  • Fortgeschrittene systemische Mastozytose: Französische Real-World-Studie bestätigt klinische Studiendaten zur Wirksamkeit von Midostaurin
  • CML-Management weitgehend leitliniengerecht, aber verbesserungsfähig – Ergebnisse einer Querschnittsbefragung bei britischen Hämatologen
  • Britische Real-World-Studie: Kardiovaskuläres Risikomanagement bei MPN-Patienten in der Primärversorgung nicht optimal
  • Myelofibrose: Früher Einsatz von Ruxolitinib unabhängig vom Ausmaß der Knochenmarkfibrose