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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
17. Dezember 2012

Erzbischof Zollitsch warnt vor Lockerungen bei Sterbehilfe

Die katholische Kirche wehrt sich gegen das geplante Gesetz zur Sterbehilfe. Mit ihrem Entwurf überschreite die schwarz-gelbe Bundesregierung ethische und moralische Grenzen, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, am Sonntag in Freiburg der Nachrichtenagentur dpa.

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Er sehe die Entwicklung mit großer Sorge. „Ein technisches Denken greift immer mehr um sich. Nach dem Motto: Was möglich ist, wird irgendwann auch gemacht.“ Der absolute Schutz des Menschen gerate dadurch in den Hintergrund. Der Freiburger Erzbischof rief die Parteien dazu auf, das Gesetz im Bundestag zu stoppen.

Nach dem Entwurf soll die gewerbliche Beihilfe zur Selbsttötung unter Strafe gestellt werden. Angehörige und nahestehende Menschen sollen für die Begleitung zum Sterbehelfer aber nicht belangt werden. Auch Ärzte und Pfleger kommen als Begleiter infrage.


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