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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
07. Juni 2016

Ergänzungssortiment ist für Apotheken unverzichtbar

Die aktuelle APOkix-Umfrage zeigt: Das Ergänzungssortiment ist aus Apothekersicht unverzichtbar, da es von Kunden erwartet werde. Die Verkäufe daraus spielen jedoch kaum eine Rolle für die Ertragslage der Apotheken. Der Konjunkturindex für die aktuelle Geschäftslage sinkt im Mai leicht, der Index für die Geschäftsentwicklung steigt. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen APOkix-Umfrage unter 220 Apothekenleiterinnen und -leitern.

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Mehr als sieben von zehn Befragten können laut eigenen Angaben nicht auf Haut- und Körperpflegeprodukte, Kosmetika, Hygieneartikel und Co. verzichten - weil ihre Kunden ebenjene Produkte in der Apotheke kaufen möchten. Um die Nachfrage zu bedienen und sich mit einem spezifischen Angebot zu positionieren, legt gut die Hälfte der Apotheken einen Schwerpunkt auf bestimmte Bereiche des Ergänzungssortiments.

Bedeutung für Ertragslage noch geringer als im Vorjahr

Für die Ertragslage von Apotheken spielt das Ergänzungssortiment nach Angaben der Befragten jedoch kaum eine Rolle. Nur für zwei Prozent der Apothekerinnen und Apotheker haben die Verkäufe aus diesem Sortimentsbestandteil eine hohe Bedeutung für den Ertrag ihrer Apotheke. Im vergangenen Jahr war das Ergänzungssortiment in puncto Ertragslage noch für knapp neun Prozent der Befragten wichtig. Damit haben die ergänzenden Produkte unter Ertragsgesichtspunkten zuletzt an Bedeutung verloren.

"Trotz der eher niedrigen Bedeutung für den Apothekenertrag sollten Apotheker das Ergänzungssortiment nicht vernachlässigen", rät Dr. Markus Preißner, wissenschaftlicher Leiter am IFH Köln. "Das Ergänzungssortiment hat hohe Relevanz für Kundenfrequenz und -bindung. Die Auswahl und Präsentation der Produkte muss sich aber an der jeweiligen Apothekenpositionierung orientieren."

Konjunktur: Geschäftserwartungen positiver als im Vormonat

Im Mai entwickeln sich die Konjunkturindizes uneinheitlich. Der Index für die aktuelle Geschäftslage fällt den zweiten Monat in Folge leicht und erreicht einen Wert von 90 Punkten. Mit gut 28% ist der Anteil der negativen Bewertungen der aktuellen Situation etwas größer als im Vormonat. Parallel dazu sind die Anteile der positiven und neutralen Beurteilungen leicht gesunken.

Der Index für die erwartete Geschäftsentwicklung steigt im Mai dagegen wieder an und erreicht 78,6 Punkte. Damit liegt der Index zwar weiterhin deutlich unter der neutralen 100-Punkte-Marke, aber mehr als sieben Indexpunkte über dem Vorjahreswert. Gut die Hälfte der Befragten rechnet mit einer stabilen Geschäftsentwicklung in den kommenden zwölf Monaten.

Quelle: IFH Köln


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