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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
04. Dezember 2015

E-Health-Gesetz gebilligt: Grünes Licht für digitale Patientendaten

Nach der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte soll jetzt auch die digitale Speicherung von Patientendaten vorangetrieben werden. Dieses Ziel verfolgt das sogenannte E-Health-Gesetz, das der Bundestag am Donnerstagabend verabschiedet hat. Unter anderem sollen Ärzte bei einem Notfall künftig Informationen über Vorerkrankungen, Allergien und verschriebene Medikamente von der Karte des Patienten abrufen können.

Um die digitale Nutzung und den Austausch solcher Daten voranzubringen, sieht das Gesetz ein Bündel von Fristen, Anreizen und Sanktionen vor. So erhalten etwa Ärzte und Krankenhäuser eine Vergütung, wenn sie elektronische Notfall-Datensätze oder Entlassungsbriefe erstellen. Gleichzeitig drohen aber auch finanzielle Einbußen, wenn sich der digitale Datenaustausch sowie der Aufbau eines sicheren Kommunikationsnetzes zu lange hinauszögern.


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