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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
28. September 2012

DKV und vier AOKs beenden Kooperation bei Zusatzpolicen

Rund 500 000 AOK-Versicherte werden bis Ende 2017 ihre privaten Zusatzpolicen umstellen müssen. Grund dafür ist, dass die AOKs Rheinland-Pfalz/Saarland, Bremen/Bremerhaven, Nordost und NordWest ihre 2004 begonnene Kooperation mit der DKV Deutsche Krankenversicherung zum 31. Dezember beenden. Das teilten der AOK-Bundesverband und die DKV am Donnerstag in Berlin mit. Die bisherige Zusammenarbeit ermöglichte es AOK-Versicherten, Zusatzversicherungen zu Sonderkonditionen abzuschließen, etwa für Chefarzt-Behandlung im Krankenhaus.

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Beendet wurde die Kooperation, weil die vom Europäischen Gerichtshof für Neuverträge geforderten Unisex-Tarife «erhebliche Auswirkungen auf die bisherigen AOK-exklusiven Tarife» haben würden. Hinzu komme, dass auch gesetzliche Kassen seit 2007 eigene Zusatzwahltarife anbieten dürfen. «Für Versicherte, die bereits Zusatzversicherungsverträge abgeschlossen haben, bleiben die günstigen Konditionen noch vier weitere Jahre gültig», heißt es in der Mitteilung.

Hintergrund für die sogenannten Unisex-Tarife ist eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Derzufolge dürfen sich Versicherungstarife künftig nicht mehr nach dem Geschlecht richten. Bislang berechnen die Unternehmen die Beiträge nach Risikofaktoren, die sie bei Männern und Frauen zum Teil unterschiedlich einschätzen.


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