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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
03. Dezember 2015

DKG zum Versorgungsreport des AOK-BV

Regionale Unterschiede bei der Anzahl von Mandel- oder Blinddarmoperationen haben unterschiedliche, vielfältige Gründe und sind kein Beweis für Über- oder Unterversorgung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland.

"Wer Statistiken - runtergebrochen auf kleine regionale Einheiten - ansieht und diese, ohne die Ursachen für Unterschiede vorher zu erforschen, vergleicht, bietet keinen verantwortungsvollen Umgang mit seinen Daten. Es wäre besser, hier grundlegende Versorgungsforschung zu machen, als die Öffentlichkeit zu verunsichern", erklärte Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

Regionale Unterschiede können sowohl historisch gewachsen sein, als auch medizinische Gründe haben. Zudem gibt es unterschiedliche medizinische Schulen, die insbesondere bei Eingriffen, die auch bei der Indikationsstellung Variationen zu lassen, berücksichtigt werden müssen. Gerade auch bei der Versorgung von Kindern und Jugendlichen müssten zudem die Überzeugungen der Eltern mitberücksichtigt werden. "Wir haben bei der Frage Blinddarm operieren oder Mandeln entnehmen keine einfache Entscheidung Ja oder Nein. Hier braucht es medizinischen Sachverstand und eine sinnvolle Einzelfallabschätzung. Wenn ich also die Daten nicht tiefergehend analysiere, kann ich nicht daraus freihändig ableiten, dass in Teilen Deutschlands zu schnell oder in anderen Regionen zu wenig operiert würde. Unsere dringende Empfehlung: erst erforschen und dann veröffentlichen", so Baum.

Quelle: DKG


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