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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
09. Juni 2016

DKG zum Krankenhaus Rating Report 2016

Die wirtschaftliche Situation deutscher Krankenhäuser hat sich zwar 2014 stabilisiert, die Insolvenzwahrscheinlichkeit ist trotzdem gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert geblieben. Vor allem in Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Bremen und Hessen sei die Lage kritisch. Zudem klafft weiterhin eine Milliardenlücke bei den Investitionsmitteln, die die Bundesländer zur Verfügung stellen müssen. Zu diesem Ergebnis kommt der zwölfte "Krankenhaus Rating Report 2016 - Mit Rückenwind in die Zukunft?" des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), des Institute for Healthcare Business GmbH (hbc) sowie der Philips GmbH.

"Der Report zeigt eindrucksvoll, dass die Krankenhausreform schleunigst umgesetzt werden muss. Wir appellieren daher an die Krankenkassen, die Umsetzungsverhandlungen konstruktiv und im Sinne des Gesetzgebers anzugehen. Schon in 2016 werden deutlich weniger Mittel an die Krankenhäuser fließen als von der Bundesregierung beabsichtigt. Wenn hier die Kassen sich nicht besinnen, könnte man fast von Blockadehaltung reden", erklärte Thomas Reumann, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). "Der Report zeige aber eben auch, dass die Ausstattung der Krankenhäuser mit Investitionsmitteln immer noch äußerst mangelhaft sei.

"Dieser Report ist ein eindrucksvoller Beleg für die katastrophale Investitionssituation der Krankenhäuser. Mit 3,9 Milliarden Euro hat die jährliche Förderlücke einen historischen Höchststand erreicht. Es wird höchste Zeit, dass die Länder ihrer Verantwortung für eine auskömmliche Investitionsfinanzierung endlich gerecht werden. Wir brauchen einen nationalen Investitionspakt. Das muss jetzt auf die politische Tagesordnung", so Reumann.

Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)


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