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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
15. Juni 2012

DKG: „Zu wenig ist zu wenig - Krankenhäuser brauchen mehr finanzielle Hilfen und moralische Unterstützung“

Zu den vom Bundestag beschlossenen Änderungen in der Krankenhausfinanzierung erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum: "Die von der Koalition beschlossenen 280 Millionen Euro helfen, die erdrückende Personalkostenlast der Krankenhäuser zu mildern. Sie müssen jetzt aber auch schnell die Kliniken erreichen. Angesichts einer Personalkostenlücke von 1 Milliarde Euro bleiben in den Krankenhäusern enorme Lasten. Die Morbiditätslast wird weiter alleine den Krankenhäusern auferlegt, während in der ambulanten Versorgung von der Koalition die Lasten ausdrücklich den Krankenkassen – wo sie auch hingehören – zugeordnet werden.

Die Beschlussfassung in der Koalition über neue Kürzungen für die Krankenhäuser in 2014 ist angesichts der Milliardenüberschüsse bei Kassen und Fonds unverständlich und in der Sache nicht gerechtfertigt. Offensichtlich hat die Diffamierungskampagne der Krankenkassen gegen die Leistungen der Krankenhäuser Erfolg. Die Kampagne richtet sich vor allem gegen die medizinisch notwendigen Leistungen für die älteren Bürger. 50 Prozent der Krankenhauspatienten sind über 60 Jahre alt. Das Statistische Bundesamt geht für die kommenden Jahre von einem  Anstieg der Krankenhausleistungen aus. Vor allem weist es darauf hin, dass die Kliniken immer mehr Patienten mit lebensbedrohenden Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Krebserkrankungen versorgen müssen. Den Krankenhäusern zu unterstellen, sie würden nicht medizinisch notwendige Leistungen erbringen, ist eine Behauptung, mit der in unverantwortlicher Weise Patienten verunsichert werden."

Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft


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