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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
09. März 2020

DKG: Vorwürfe Lauterbachs inakzeptabel

Die deutschen Krankenhäuser verwahren sich gegen die vom SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach vorgebrachten Vorwürfe gegen private Kliniken. „Die Aussage, dass private Krankenhäuser möglichweise Corona-Patienten abweisen würden, um lukrativere Patienten zu halten, entbehrt jeglicher Grundlage und ist völlig unverantwortlich. Alle Krankenhäuser, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Kliniken haben die Versorgung der Menschen insbesondere in Notzeiten im Fokus ihres Handelns. Und selbstverständlich werden Krankenhäuser, egal welcher Trägerschaft, planbare Leistungen zurückfahren, wenn es zur Versorgung von Corona-Patienten notwendig ist“, so der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) Dr. Gerald Gaß.
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In dieser Krisensituation nun mit populistischen Vorwürfen die Stimmung anzuheizen ist unverantwortlich. „Wir erwarten, dass Karl Lauterbach in einer solchen Situation den Krankenhäusern und ihren Mitarbeitern den Rücken stärkt. Es wäre zudem besser, wenn sich ein Gesundheitsexperte mit den wirklichen Problemen auseinandersetzte, statt die Bevölkerung zu verunsichern“, so Gaß. Wenn es die Lage erfordert werden viele Kliniken geplante Behandlungen und Operationen verschieben müssen, um schwer erkrankte Corona-Patienten zu behandeln. „Finanzielle Überlegungen dürfen und werden dabei keine Rolle spielen. Wir vertrauen dabei darauf, dass der Bundesgesundheitsminister alle erforderlichen Entscheidungen treffen wird, dass es durch die derzeitige Lage nicht zu finanziellen Problemen und Insolvenzen von Krankenhäusern kommen wird“, erklärte der DKG-Präsident.

Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)


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