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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
21. September 2012

DKG: „Krankenhäuser in 2013 mit großen Finanzierungsproblemen“

Zur Initiative Bayerns im Bundesrat, die Krankenhäuser zu entlasten, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum: "Die Krankenhäuser laufen in 2013 in eine katastrophale finanzielle Unterdeckung. Während die Krankenkassen Milliardensteigerungen beim Beitragsaufkommen haben, wird den Krankenhäusern als größtem Leistungserbringungsbereich mit der jetzt veröffentlichten Grundlohnrate von 2,03% eine Refinanzierung zugemutet, mit der nicht einmal die Inflationsrate, geschweige denn die bereits feststehenden Stufen der Tariferhöhungen im nächsten Jahr gedeckt werden."

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"Ende des Monats verkündet die Bundesregierung erstmalig die zweite Komponente des Preisfindungsmechanismus für die Krankenhausleistungen, den Kostenorientierungswert. Die Grundlohnrate darf nur maximal um 1/3 der Differenz zum Kostenorientierungswert erhöht werden. Angesichts der niedrigen Grundlohnrate von 2,03% ist der Preiserhöhungsspielraum der Kliniken extrem limitiert. Erschwerend kommt hinzu, dass bei den Vereinbarungen auf Landesebene Leistungszuwächse in der Patientenversorgung die Vergütungen für die Krankenhäuser weiter mindern.

Die DKG begrüßt deshalb die Bundesratsinitiative Bayerns zur Entlastung der Landesbasisfallwerte von den Minderungseffekten. Dies würde den Krankenhäusern eine wichtige Entlastung schaffen. Ansonsten laufen die Krankenhäuser im Jahr 2013 in eine Finanzierungskatastrophe."

Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft


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