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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
27. Juli 2015

Digitalisierung im Gesundheitswesen stockt

Die geplante digitale Vernetzung von Ärzten, Kliniken und Apotheken gerät ins Stocken. Der für November angekündigte Start abschließender Tests verzögert sich, weil die Industrie Lieferschwierigkeiten hat. Dies berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ/Montag). Demnach haben die Hersteller Testgeräte nicht rechtzeitig dem Bundesamt für Sicherheit der Informationstechnik geschickt. Der schon mehrfach verschobene Test für das Zusammenspiel von Gesundheitskarte, Arztausweis und Lesegeräten mit einem sicheren IT-Netz in tausend Arztpraxen sei im November "weder realistisch noch rechnerisch möglich", heißt es dem Blatt zufolge in einem Brief der mit der Einführung betrauten Gesellschaft Gematik an das Gesundheitsministerium. Der Start der Erprobung könne frühestens im ersten Quartal 2016 erfolgen.

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Wenn es nach einem Unfall schnell gehen muss, sollen Ärzte von 2018 an wichtige Notfalldaten - zum Beispiel über Allergien oder Implantate - direkt von der elektronischen Gesundheitskarte abrufen können, wenn der Patient dem zustimmt. Ärzte, die diese Datensätze erstellen, sollen dafür eine Vergütung erhalten. Auch Medikamente, die der Patient nimmt, sollen auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden.


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