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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
10. Mai 2017

BDI betont bei der Digitalisierung das individuelle Arzt-Patienten-Verhältnis

Die Delegiertenversammlung des Berufsverbandes Deutscher Internisten e.V. (BDI) begrüßt den sinnvollen Einsatz der Digitalisierung, die auch in der Patientenversorgung zur Verfügung stehen soll. Insbesondere die Einführung der E-Card, die mit dem Einverständnis des Patienten wichtige Information über seine Erkrankung und die Behandlung enthalten kann, verspricht eine Verbesserung der Versorgung, insbesondere bei Notfällen.
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Auch die Einführung einer Videosprechstunde bei Folgekontakten von Arzt und Patient ist sinnvoll. „Diese Neuerungen sowie weitere digitale Kommunikationsmittel müssen jedoch angemessen honoriert werden“, fordert BDI-Präsident Dr. Hans-Friedrich Spies.
 
„Gleichzeitig ist zu befürchten“, so Dr. Spies, „das eine weitere Nivellierung und Schematisierung von Behandlungsvorgaben über die Digitalisierung das individuelle Arzt-Patienten-Verhältnis bedrohen wird. Dies gilt es unter allen Umständen zu vermeiden.“
 
Krankheit und deren Behandlung ist keine Ware, die man im Internet bestellt, sondern oft eine existentielle empfundene Bedrohung, die Emotionen auslöst. Ohne ärztliche Begleitung ist eine geordnete Diagnostik und Behandlung nicht möglich. Auch dürfen Menschen, die die Informationstechnologie nicht beherrschen, im Gesundheitswesen nicht benachteiligt werden. Der Patient darf mit dem von ihm erhobenen Daten und Ergebnissen im E-Health-System nicht allein gelassen werden.

Quelle: Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI)


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