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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
12. Juni 2017

Digitalgipfel in Ludwigshafen mit Schwerpunkt Gesundheit

"Vernetzt besser leben" – unter diesem Motto steht der Digitalgipfel in Ludwigshafen. Bundeskanzlerin Merkel reist gleich mit mehreren Ministern an. Es geht auch in diesem Jahr wieder um die Frage, wie Deutschland im digitalen Wandel den Anschluss behält. "In diesem Jahr steht die Digitalisierung des Gesundheitswesens im Mittelpunkt", sagt Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbands Bitkom. Schließlich habe das Thema eine starke gesellschaftliche Bedeutung - auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung. Andere Aspekte sind Cyber-Sicherheit, Industrie 4.0, Smart Citys und die digitale Bildung.
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Zum Auftakt am 12. Juni präsentiert sich die Rhein-Neckar-Region als "Digitale Modellregion für Deutschland". Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, diskutiert mit den Vize-Ministerpräsidenten von Hessen und Baden-Württemberg, Tarek Al-Wazir (Grüne) und Thomas Strobl (CDU) über den Einsatz digitaler Technologien bei der länderübergreifenden Zusammenarbeit.

Die Bundespolitik steht am zweiten Tag im Fokus. Erwartet werden neben der Bundeskanzlerin auch Innenminister Thomas de Maizière, Gesundheitsminister Hermann Gröhe und Forschungsministerin Johanna Wanka (alle CDU) sowie Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD).

Neben den Foren in Ludwigshafen sind etwa 20 weitere Veranstaltungen in der Region geplant. Am Montag geht es bei einer "Digital Health"-Konferenz im benachbarten Mannheim um vernetzte Gesundheitsregionen, Künstliche Intelligenz und Big Data, aber auch um Fragen des Datenschutzes. Neben Ärzten und Wissenschaftlern kommen auch IBM-Deutschland-Chefin Martina Koederitz, der Präsident des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, und Ministerin Wanka.

Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) kürt am Montag den Sieger des Wettbewerbs "Digitale Stadt". Im Rennen sind neben Kaiserslautern auch Darmstadt, Heidelberg, Paderborn und Wolfsburg.

Die jährliche Veranstaltung, die den digitalen Standort Deutschland stärken will, wird seit 2006 vom Bundeswirtschaftsministerium unter dem Namen IT-Gipfel ausgerichtet. Da der digitale Wandel aber weit mehr als die Telekommunikationstechnologie umfasst, wurde sie dieses Jahr in Digital-Gipfel umbenannt.

Ein jüngst vom Bitkom veröffentliche Umfrage ergab, dass mehr als jeder dritte Deutsche die Digitalisierung noch immer mit Skepsis betrachtet. "Viele fühlen sich abgehängt von der digitalen Transformation und sind verängstigt", sagte Bitkom-Chef Rohleder. "Wir erwarten von der nächsten Bundesregierung, ganz egal wer sie führt, dass sie Programme entwickelt, um diesen digitalen Graben zu schließen."

Quelle: dpa


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© pressmaster / Fotolia.com

Sieben von zehn Menschen in Deutschland fürchten sich am meisten vor Krebs. Bei Erwachsenen zwischen 30 und 44 Jahren und Frauen ist die Angst besonders groß. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Studie der DAK-Gesundheit. Ein weiteres zentrales Ergebnis: Das Engagement für die eigene Gesundheit wächst. Immer mehr Menschen gehen zu Vorsorgeuntersuchungen und halten sich mit Sport und gesunder Ernährung fit.

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