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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
14. November 2016

Diabetes-Apps: Multifunktionell, aber datenhungrig

Blutzuckermanager, wandelndes Diabetes-Lexikon und Motivationshelfer: Diabetes-Apps sind mittlerweile Multifunktionspakete, die von durchschnittlich drei bis maximal neun verschiedene Unterstützungsfunktionen bieten, um ihren Nutzern das Leben mit Diabetes zu vereinfachen. Nur wenige schneiden in der Gunst der Nutzer richtig gut ab. Die 2,4 Millionen Downloads, die die 51 deutschsprachigen, kostenlosen Diabetes-Apps derzeit zusammen erreichen, gehen auf einige wenige Apps (n=8) zurück. Was Sorgen bereitet und das Vertrauen in die Apps schwächt, ist die Diskrepanz zwischen den vielen Berechtigungen, die die meisten Diabetes-Apps fordern, und der geringen Auskunftsbereitschaft ihrer Anbieter.
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Noch immer klärt nur jede vierte App über den Schutz der persönlichen Gesundheitsdaten auf, obwohl 80% der Apps als digitale Tagebücher sensible Nutzerdaten aufzeichnen. Um Schaden durch Fehl- oder Falschinformation zu umgehen und sich vor unberechtigtem Zugriff auf persönliche Nutzerdaten zu schützen, empfiehlt es sich, Diabetes-Apps sorgfältig auszuwählen und zu verstehen, welches Risiko mit ihrer Nutzung verbunden ist. Dabei kann eine Online-Checkliste helfen, mit der sich die Risikoklasse einer Diabetes-App berechnen lässt. Sie hilft auch dabei, die wichtigen Angaben der Hersteller zu prüfen, die zur Einschätzung der Vertrauenswürdigkeit einer App wichtig sind. Auch die unabhängigen Testberichte der 51 Diabetes-Apps können helfen, eine selbstbestimmte Wahl zu treffen z.B. für eine Diabetes-App mit Datenschutzerklärung.

Die HealthOn App Testberichte finden Sie unter: www.healthon.de/testberichte

Quelle: Initiative Präventionspartner – HealthOn e. V.


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