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Gesundheitspolitik von JOURNALMED.DE
08. November 2013

DGB-Appell: Erwerbsminderungsrentner besserstellen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat "sofortige und spürbare Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente" angemahnt. "Für erwerbsgeminderte Menschen besteht nachweislich ein hohes Armutsrisiko. Diese Situation ist mit kosmetischen Korrekturen nicht lösbar", heißt es in einem Schreiben von DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach an die Koalitions-Unterhändler von Union und SPD der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales.

Da niemand eine Erwerbsminderung freiwillig wähle, seien die "systemwidrigen Renten-Abschläge" abzuschaffen. Erforderlich sei auch, das Reha-Budget der Rentenversicherung zu erhöhen, um Erwerbsminderung frühzeitig zu verhindern. "Wer lange und hart gearbeitet hat und gesundheitlich beeinträchtigt ist, darf nicht alleingelassen werden und in die immer größer werdenden Sicherungslücken abstürzen", heißt es in dem Schreiben, das der Nachrichtenagentur dpa in Berlin vorliegt.

Von den Neurentnern war zuletzt mehr als ein Fünftel (21,5%) auf eine volle oder teilweise Erwerbsminderungsrente angewiesen. Mit im Schnitt 646 Euro lag sie deutlich unter der Armutsgrenze.


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